Die 100 Prozent Chance: FORMAT über das lukrative Geschäft mit neuen Börsengängen

Worauf man bei den jungen Aktien achten sollte Börsen-Neulinge: Von Meinl Kandia bis Eco East

Die 100 Prozent Chance: FORMAT über das lukrative Geschäft mit neuen Börsengängen

Mit Gummibärchen und gelben Flip-Flops machte im vergangenen Jahr die österreichische Post Appetit auf ihr Unternehmen. Die Anleger, die beim Börsengang junge Aktien zeichneten, haben es nicht bereut: Der Kurs der Aktie Gelb legte seit dem ersten Handelstag am 31. Mai 2006 um beachtliche 64 Prozent zu. Börsengänge und Kapitalerhöhungen lohnen sich also nicht nur für die Unternehmen, die frisches Geld in die Kassen bekommen, sondern auch für Investoren. FORMAT zeigt, welche Börsengänge in den nächsten Monaten anstehen und wie man an den jungen Aktien Geld verdient.

Die derzeit gute Stimmung an den Börsen wird 2007 zu einem Rekordjahr für die Aufnahme von frischem Kapital machen. Michael Buhl, Vorstand der Wiener Börse: "In diesem Jahr rechnen wir mit einem Emissionsvolumen von zehn bis zwölf Milliarden Euro an der Wiener Börse." In diesen Summen sind Kapitalerhöhungen wie von der Immoeast enthalten. Schmerzlich für Buhl: Der für Mai geplante Megabörsengang der Strabag wurde in letzter Minute verschoben. Der Bauriese wollte am Kapitalmarkt über eine Milliarde Euro einsammeln, um die Ostexpansion zu finanzieren. Doch mit dem überraschenden Einstieg des russischen Oligarchen Oleg Deripaska wurde das Börsendebüt kurzfristig abgesagt. Nun wird spekuliert, ob das Unternehmen noch im Herbst oder erst im nächsten Jahr ein IPO (Initial Public Offering) machen wird. Ein Börsengang soll aber aber laut Unternehmen sicher kommen. Manfred Sibrawa, Fondsmanager des Bawag PSK Going Public Equity Fund, der sich auf Emissionen spezialisiert hat: "Voraussichtlich wird dann das Preisband deutlich höher liegen als ursprünglich geplant."

Ein sicherer Börsenkandidat ist die Meinl-Tochter Kandia Excelent. Der rumänische Schokoladenhersteller soll noch in den nächsten Wochen am Wiener Parkett notieren. Wolfgang Matejka, Chefinvestor der Meinl Bank: "Das Unternehmen ist ein lokaler Anbieter von Süßwaren. Kandia hat zwar keine aggressive Expansionsstrategie, aber eine Umsatzmarge von 40 Prozent und eine hohe Eigenkapitalausstattung von 78 Prozent."

Seit 1. Mai läuft auch die Kapitalerhöhung der Immoeast, die drei weitere Milliarden Euro frisches Geld in die Kassen der Ost-Immobilienfirma spülen soll. Ganz neu soll eine Ost-Tochter der Eco Business Immobilien kommen. Doch die Pläne dafür bedürfen noch einer Abstimmung in der Hauptversammlung am 22. Mai. Sollte das Votum positiv ausfallen, würde die Eco East im Frühjahr 2008 aufs Parkett gebracht werden.

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