Dicke Luft zwischen England und Israel:
Britischer Haftbefehl gegen Ex-Ministerin

Livni werden Kriegsverbrechen in Gaza vorgeworfen Kritik: "Missbrauch des britischen Rechtssystems"

Dicke Luft zwischen England und Israel:
Britischer Haftbefehl gegen Ex-Ministerin © Bild: Reuters

Israel hat scharf gegen einen in Großbritannien ausgestellten Haftbefehl gegen die israelische Oppositionsführerin Tzipi Livni protestiert. Ein Gericht in London hatte den Haftbefehl wegen angeblicher Kriegsverbrechen während des Gaza-Kriegs vor einem Jahr ausgestellt, wie die britische Zeitung "The Guardian" berichtete. Livni war damals israelische Außenministerin und gemeinsam mit Ministerpräsident Ehud Olmert und Verteidigungsminister Ehud Barak Teil der "Troika" der wichtigsten Entscheidungsträger.

In einer Stellungnahme des israelischen Außenministeriums ist die Rede von einem "zynischen juristischen Vorgang auf Initiative radikaler Elemente". Israel rufe die britische Regierung auf, "ein für alle Mal ihre Versprechen umzusetzen, gegen den Missbrauch des britischen Rechtssystems gegen Israel und seine Bürger durch anti-israelische Elemente vorzugehen".

Londoner Richter hatten den Haftbefehl laut dem britischen Zeitungsbericht auf Antrag von Anwälten palästinensischer Opferfamilien ausgestellt. Livni sollte an einer Konferenz der Organisation Jewish National Fund (JNF) bei London teilnehmen. Der Haftbefehl wurde demnach aber wieder aufgehoben, nachdem bekanntwurde, dass sie gar nicht in London ist.

Die gegenwärtige Situation schade den Beziehungen zwischen Israel und Großbritannien, hieß es in der Mitteilung des israelischen Außenministeriums. "Wenn israelische Politiker Großbritannien nicht auf angemessene und respektable Weise besuchen können, wird dies natürlich ein echtes Hindernis für den Willen Großbritanniens darstellen, eine aktive Rolle im Nahost-Friedensprozess zu spielen."

(apa/red)

Kommentare

Gerechtigkeit für ALLE! Auch israelische Kriegsverbrecher dürfen keinen Freibrief
haben und daher ist das absolut in Ordnung! Wenn man ihr
das nachweisen kann, dann hat auch sie bestraft zu werden!

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Schritt in richtige Richtung Wow das sind mal gute Nachrichten! Die gehören alle zur Rechenschaft gezogen, die den Kriefg dort angetrieben haben. Frauen und Kinder umbringen lassen mit Sachen wie Phosphorbomben wo man bei lebendigem Leibe verbrennt! Das ist leider kein Scherz sondern traurige Tatsache. Und die zionistischen Ausreden werden dabei immer unverschämter, wo man doch glaubt sie wären schon am Boden angekommen, nein es geht noch tiefer.

ma.li melden

Re: Schritt in richtige Richtung sowas aber auch! da lassen sich die israelis tag für tag mit raketen-made-by-hamas bewerfen - so geschehen entlang der grenze zum gaza-streifen - und tststs dann reagieren sie darauf - wirklich ganz gemein! schließlich haben die israelischen frauen und kinder ja beine zum davonlaufen, ODER WAS? fakt ist: israel zeigt willen zum frieden (siedlungsbau wurde wieder gestoppt und jaja, hätte flotter gehen können, find\' ich auch), aber hamas & iran haben andere pläne: BUMMBUMM spielen! ich würde das österreichische militär anflehen, hart durchzugreifen wäre der gaza-streifen zb. an der grenze zu kärnten und mein kind würde dort jeden tag zur schule gehen und von grantigen terroristen bedroht werden. ich würde mir als mutter wünschen, dass auf kein kind durch den krieg stirbt - auf BEIDEN seiten!

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Re: Schritt in richtige Richtung Israel zeigt Willen zum Frieden? Ja vielleicht neuerdings, aber die Vergangenheit kann man nicht rückgängig machen! Schau dir mal an wieviele israelische Zivilisten und wieviele Palestinensische getötet wurden! Und der Gaza-Streifen war nicht das erste übel! Informier dich mal über den Libanon-Krieg! Zuerst eindringen und dann alle abmurksen die sich wehren...

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Re: Schritt in richtige Richtung Und sag mal is das dein Ernst mit den Frauen und den Beinen zum davonlaufen?? Dann gehörst du dort hin!! Oder in die gschlossene...unfassbar

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