"Diana: Case Solved" von

Prinzessin Diana: Neues Buch
wirft Fragen zu Unfalltod auf

"Diana: Case Solved" - Prinzessin Diana: Neues Buch
wirft Fragen zu Unfalltod auf © Bild: JOEL SAGET / AFP

Prinzessin Dianastarb bei einem tödlichen Autounfall in Paris. Ein Unfallbeteiligter gibt nun neue Details zu der Nacht in Paris preis.

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Prinzessin Diana starb am 31. August 1997. Sie erlag ihren Verletzungen, die sie sich bei einem Autounfall in Paris zugezogen hatte. Gemeinsam mit ihrem Partner Dodi Al-Fayed und ihrem Fahrer Henri Paul war sie in der französischen Hauptstadt unterwegs, als es zu dem tödlichen Unfall im Alma-Tunnel kam.

Rätsel um Dianas Tod

Bis heute sind nicht alle Details zum Tod restlos aufgeklärt. Manche Fragen sind noch unbeantwortet. Demnach verwundert es nicht, dass es einige Theorien zum Tod der Prinzessin gibt. Jahrzehnte nach dem Tod meldeten sich beispielsweise angebliche Zeugen mit einer gewagten Theorie zu Wort. Das US-amerikanische Paar Robin und Jack Firestone sei mit ihrem Sohn in einem Taxi auf dem Rückweg in ihr Hotel gewesen, als die Fahrt plötzlich unterbrochen wurde, zitiert der britische "Express". Die Amerikaner seien unter den ersten Augenzeugen gewesen, die sich am Unfallort eingefunden hätten. Die Zeitung berichtet, dass das Ehepaar zwei schwarze Autos gesehen hätte, die "seltsam geparkt" vor Dianas Unfallwagen gestanden hätten. Der Bericht der angeblichen Augenzeugen sei nicht in den Ermittlungsakten vermerkt worden, weder die französischen noch die britischen Behörden hätten ihre Aussagen aufgenommen, so das Ehepaar.

© PIERRE BOUSSEL / AFP Diana soll auf der Rückband des schwarzen Mercedes gesessen haben, als es zu dem Unfall kam

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"Ich habe nicht verstanden, warum sie (Anm.: die Autos) da waren", sagte Robin Firestone. Seine Beobachtungen veranlassen ihn zu einer gewagten Spekulation. "Ich glaube nicht, dass Dianas Tod ein Unfall war", so der Mann gegenüber dem Express.

Auch Le Van Thanh soll damals wenig Gehör geschenkt worden sein. Ein aktuelles Buch "Diana: Case Solved"* geht dem Tod der Prinzessin auf den Grund. Die beiden Autoren, Dylan Howard sowie der frühere Detektiv Colin McLaren, haben mit Le Van Thanh über den tragischen Abend gesprochen. Der Vietnamese soll den weißen Fiat Uno gefahren haben, der mit dem Unfall immer wieder in Verbindung gebracht haben. Demnach soll der Fiat dem Unfallwagen von Prinzessin Diana bedrohlich nahe gekommen sein. Es ist das erste Mal, dass sich Le Van Thanh öffentlich zu dem Thema äußert: Er habe den weißen Fiat Uno in der Nacht des 31. August 1997 gefahren und habe den Wagen von Prinzessin Diana touchiert. Le Van Thanh war damals 22 Jahre jung und arbeitete als Taxifahrer in Paris.

»Geh auf gar keinen Fall nach Großbritannien«

Der Mann ließ nach dem Crash seinen Wagen umlackieren, die Gründe dafür habe er der Polizei genannt. Die britische Polizei bat Le Van Thanh nach Großbritiannien zu kommen um dort Aussagen zu tätigen. In dem Buch "Diana: Case Solved" heißt es aber, die französische Polizei hätte dem damals 22-Jährigen abgeraten, nach Großbritannien zu gehen. Nun sei er bereit, Mitarbeiter von Scotland Yard zu empfangen. "Ich weiß, dass sie kommen werden", wird Le Van Thanh zitiert, "mehrmals kündigten sie an, dass sie zurückkommen werden. Die französische Polizeit sagte mir damals, in Großbritannien würden andere Gesetze herrschen, ich solle auf gar kein Fall dort hin."

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Die Aussagen des heutigen Bodybuilders werfen ein neues Licht auf den Fall. "Wir geben ihm nicht die Schuld an dem Unfall", wird der ehemalige Ermittler Lord Stevens vom "Daily Star" zitiert. "Wir wissen, dass ein weißer Fiat Uno beteiligt war, aber nicht den Unfall verursachte. Wir versuchen immer noch, den Fahrer zu befragen."

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© Video: News.at

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