Diamond League Lausanne von

Blake läuft 9,69 sec

Jamaikaner läuft in Abwesenheit von Bolt die drittschnellste 100m-Zeit aller Zeiten

Diamond League Lausanne - Blake läuft 9,69 sec © Bild: Reuters/Balibouse

Yohan Blake hat bei der "Athletissima" in Lausanne für das Highlight des Abends gesorgt. Der 22-jährige Jamaikaner sprintete beim Diamond-League-Meeting über 100 m in 9,69 Sekunden auf Platz zwei der ewigen Bestenliste. Schneller als Blake lief in der Königsdisziplin bisher lediglich sein Landsmann und Trainingspartner Usain Bolt (9,58/WM 2011 und 9,63/Olympia 2012).

Bolt selbst gewann auch sein erstes Rennen nach den Olympischen Spielen klar. Der dreifache Goldmedaillen-Gewinner von London siegte über die 200 Meter mit einem Meetingrekord von 19,58 Sekunden. Platz zwei belegte Europameister Churandy Martina aus den Niederlanden in neuer Landesrekordzeit von 19,85 Sekunden.

Carmelita Jeter lässt Fraser-Pryce "abblitzen"
Bei den Damen musste sich Shelly-Ann Fraser-Pryce, Jamaikas dritter Sprint-Star in Lausanne neben Blake und Bolt, knapp ihrer amerikanischen Rivalin Carmelita Jeter geschlagen geben. Beide wurden in 10,86 gestoppt, das Zielfoto entschied letztlich für die letztjährige Weltmeisterin und Olympia-Zweite von London.

Mit großer Spannung erwartet wurde neben dem Auftritt von Jamaikas Parade-Trio jener von Kirani James über 400 m. Der Anfang September erst 20 Jahre alt werdende Weltmeister und Olympiasieger von der Karibik-Insel Grenada ließ wenig überraschend keine Zweifel über den Ausgang des Rennens aufkommen und siegte überlegen in 44,37 Sekunden. Seine beim Olympia-Rennen aufgestellte Jahresweltbestzeit verpasste er in der mit 14.500 Zuschauern ausverkauften Pontaise um 43 Hundertstel.

Beate Schrott auf Platz 8
Aus österreichischer Sicht lieferte Beate Schrott den einzigen rot-weiß-roten Betrag in der Schweiz ab. Die Olympia-Achte aus Niederösterreich legte die 100 Meter Hürden in einer Zeit von 13,01 Sekunden als Achte zurück. Siegerin wurde die US-Amerikanerin Dawn Harper in 12,43 Sekunden vor ihren Landsfrauen Queen Harrison und Virginia Crawford. Die australische Olympiasiegerin Sally Pearson war nicht am Start. Für Schrott stehen in diesem Sommer nun noch Meetings in Dubnica (26.8.), Zürich (30.8.), Berlin (2.9.) und Zagreb (4.9.) auf dem Programm.

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