DFB-Pokal von

Mainz besiegt Hannover

Ivanschitz sorgt für Goldtor in der Verlängerung. Auch Schalke im Achtelfinale.

DFB-Pokal - Mainz besiegt Hannover © Bild: GEPA/Witters

Andreas Ivanschitz hat den FSV Mainz 05 am Mittwochabend ins Achtelfinale des deutschen Fußball-Cups geschossen. Der Ex-Rapidler sorgte beim 1:0-Auswärtssieg nach Verlängerung gegen Hannover 96 (mit Emanuel Pogatetz in der Innenverteidigung) in der 93. Minute für den entscheidenden Treffer. Der 51-fache ÖFB-Teamspieler gab damit auch seine Visitenkarte bei Neo-ÖFB-Teamchef Marcel Koller ab, der am Mittwoch in der AWD-Arena war. Hannovers Didier Ya Konan scheiterte in der 123. Minute in der letzten Aktion des Spiels mit einem Elfmeter an Mainz-Goalie Christian Wetklo.

Ivanschitz wurde von Coach Thomas Tuchel erst in der 76. Minute eingewechselt, gleich zu Beginn der ersten Verlängerungshälfte machte der Offensivspieler seinen dritten Saisontreffer (zwei davon in der Meisterschaft) perfekt. Der 28-Jährige traf nach einer langen Pospech-Flanke mit einem Halbvolley mit links genau ins kurze Eck (93.). Ab der 104. Minute bekam Koller dann auch noch Julian Baumgartlinger zu sehen. Aufseiten der Hausherren spielte Pogatetz durch, Samuel Radlinger saß als Ersatzgoalie auf der Bank, Daniel Royer stand nicht im Aufgebot.

Vor dem Österreicher-Duell im DFB-Cup hatte Österreichs Neo-Teamtrainer am Mittwoch die beiden Bremer Sebastian Prödl und Marko Arnautovic besucht und sich mit dem Duo genauso wie mit Werder-Chefcoach Thomas Schaaf unterhalten. "Es waren sehr konstruktive, informative Gespräche", sagte Koller auf seiner Homepage www.marcelkoller.ch.

Neben den Mainzern zog auch Titelverteidiger Schalke 04 ins Achtelfinale ein. Klaas-Jan Huntelaar (81.) und Joel Matip (83.) sorgten beim 2:0-Sieg beim Karlsruher SC erst spät für die Entscheidung. Während Christian Fuchs bei den Siegern wie gewohnt durchspielte, stand Niklas Hoheneder beim KSC nicht im Kader. Hertha BSC gewann ohne Marco Djuricin gegen Rot-Weiß Essen klar mit 3:0. Der Viertligist Holstein Kiel schaltete überraschend, aber souverän den zweitklassigen Vorjahresfinalisten MSV Duisburg mit 2:0 aus.

Hoffer scheitert knapp
Der 1. FC Kaiserslautern ist nur knapp seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Richard Sukuta-Paso erzielte erst in der 119. Minute den spielentscheidenden Treffer für den Bundesligisten im Duell mit Eintracht Frankfurt. Bei den 1:0-Siegern nach Verlängerung stand Clemens Walch nicht im Kader. Bei den unterlegenen Hausherren wurde Erwin Hoffer in der 73. Minute ausgewechselt, nachdem er in der 28. Minute bei seiner besten Möglichkeit an Kaiserslautern-Goalie Trapp gescheitert und ein Treffer des Ex-Rapidlers (65.) wohl zurecht wegen Foulspiels aberkannt worden war.