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Totgeglaubte doch tot

Zunächst irrtümlich für tot gehalten - Frau einen Tag nach schwerem Unfall gestorben

Symbolfoto: Ein Sarg wird in den Leichenwagen getragen. © Bild: APA/Georg Hochmuth

Eine zunächst irrtümlich für tot gehaltene Frau ist einen Tag nach einem schweren Verkehrsunfall in Schleswig-Holstein gestorben. Die 72-Jährige sei am Dienstagabend im Westküstenklinikum in Heide ihren Verletzungen erlegen, sagte Harald Stender, Geschäftsführer des Klinikums.

Einen Zusammenhang mit der verzögerten Behandlung der Frau schloss er aus: "Die schweren Kopfverletzungen haben letztendlich zum Tod geführt."

Die 72-Jährige war nach einem schweren Unfall auf der Autobahn A23 bei Itzehoe am Montag zunächst für tot erklärt und in einem Sarg weggebracht worden. Dann bemerkte der Bestatter in der Pathologie, dass die vermeintliche Leiche noch atmete.

Bei dem Verkehrsunglück war ein mit drei Erwachsenen und vier Kindern besetzter Kombi in den Gegenverkehr geraten und mit einem anderen Auto frontal zusammengestoßen. Zwei Menschen starben, sechs wurden schwer verletzt.

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