Deutschland: Rätselhafte Todesfälle bei zum Christentum konvertierter Muslime

ARD: Vor allem Menschen aus dem Iran betroffen Jährlich etwa fünf solcher Todesfälle

Bei Muslimen in Deutschland, die zum Christentum übergetreten sind, gibt es nach einem Bericht des Fernsehsenders ARD rätselhafte Todesfälle. Betroffen seien vor allem Muslime aus dem Iran, berichtete das Magazin "Report Mainz" vor Ausstrahlung am Montagabend. Jährlich kämen in Deutschland etwa fünf ehemalige Muslime ums Leben.

Der Bericht folgt der Freilassung des vor 16 Jahren zum Christentum übergetretenen Afghanen Abdul Rahman, der in seiner Heimat zeitweise von der Todesstrafe bedroht war. Der Mann, durch seine Arbeit für eine christliche Hilfsorganisation in Pakistan zum Christentum gefunden und später längere Zeit auch in Deutschland gelebt hatte, hatte Ende März in Italien Asyl erhalten. Auch Deutschland hatte ihm Asyl angeboten. Bei Bekanntwerden seiner Freilassung in Kabul hatten Fundamentalisten für seine Hinrichtung wegen Abfalls vom Glauben demonstriert. (apa/red)