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Deutschland beginnt mit Grenzkontrollen vor G-20-Gipfel

Massive Sicherheitsvorkehrungen vor Treffen in Hamburg

Mit Blick auf den G-20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg haben am Montag an den deutschen Grenzen Kontrollen begonnen. Damit solle die Einreise möglicher Gewalttäter verhindert werden, teilte das deutsche Innenministerium in Berlin mit.

Die Kontrollen seien mit den Nachbarländern und der EU-Kommission abgestimmt und sollten bis 11. Juli je nach Lage "örtlich und zeitlich flexibel" andauern, hieß es weiter. Das Schengener Abkommen der Europäischen Union sieht zwar vor, dass es Personenkontrollen an den EU-Binnengrenzen grundsätzlich nicht mehr gibt. Ausnahmen können jedoch unter anderem bei Großereignissen gemacht werden.

Der G-20-Gipfel findet am 7. und 8. Juli in der Hansestadt unter massiven Sicherheitsvorkehrungen statt. Erwartet werden die Staats- und Regierungschefs der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer, darunter auch US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin. Für die Hauptkundgebung gegen das Treffen am 8. Juli rechnen die Veranstalter mit mehr als 100.000 Demonstranten.

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