Deutsche sparen für das Reisen im Alter:
Umfrage ergab jeder Zweite ist reiselustig

Wichtiger ist die Sicherung hohen Lebensstandards Als besonders reiselustig sind die deutschen Beamten

Fast jeder zweite Deutsche würde im Ruhestand das angesparte Geld aus der privaten Altersvorsorge gerne für Reisen ausgeben. Nach einer am Dienstag in Bonn veröffentlichten Umfrage der Postbank und des Instituts für Demoskopie Allensbach gaben 45,5 Prozent der Berufstätigen an, ihr Geld dafür verwenden zu wollen.

Reisen sind damit das zweithäufigste Ziel, für das sowohl Männer (42,7 Prozent) als auch Frauen (49 Prozent) mit Blick auf den Ruhestand sparen. An erster Stelle steht allerdings der Wunsch, mit dem Geld aus der privaten Altersvorsorge den Lebensstandard zu halten. Dies gaben 88,4 Prozent der Männer und 88,7 Prozent der Frauen an.

Die Beamten wollen weg
Besonders reiselustig sind die Beamten. In dieser Berufsgruppe planen 68,7 Prozent der Befragten, die Einkünfte aus einer privaten Altersvorsorge in Reisen zu investieren. Von den Arbeitern geben dies dagegen nur 38 Prozent an, von den Selbstständigen 40,8 Prozent und von den Angestellten 48,3 Prozent. Auch zwischen den Generationen zeigen sich deutliche Unterschiede: Während die Berufstätigen unter 30 Jahren nur zu knapp 38 Prozent ihr Geld für Reisen verwenden wollen, ist dies bei den heute über 30-Jährigen bereits zu mehr als 47 Prozent der Fall. (apa/red)