Deutsche selbstbewusst vor Kracher-Partie:
Torsten Frings lässt die ÖFB-Aufstellung kalt

Frings: "Mich interessiert nicht, wer bei denen spielt" Werder-Akteur froh über Ruhe im DFB-Teamquartier

Deutsche selbstbewusst vor Kracher-Partie:
Torsten Frings lässt die ÖFB-Aufstellung kalt
© Bild: Reuters/Grimm

Österreichs Nationalmannschaft muss im entscheidenden Gruppenspiel gegen Deutschland im Ernst Happel Stadion auf Sebastian Prödl (gesperrt) verzichten. Der DFB-Auswahl scheint das ziemlich egal zu sein. "Mich interessiert nicht, wer bei denen spielt", betonte Mittelfeldspieler Torsten Frings, der nach der Endrunde neben Martin Harnik eben auch mit Prödl beim SV Werder Bremen spielen wird, am Samstag in Tenero.

Das vorzeitige Endrunden-Aus ist für die Bremer Stütze zudem kein Thema. "Die Stimmung in der Mannschaft ist natürlich etwas angespannter, aber wir sind sehr zuversichtlich. Wenn wir alles umsetzen, was uns stark macht, werden wir auch gewinnen. Ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass wir ins Viertelfinale einziehen", sagte Frings.

Ein Erfolg wäre für den 31-Jährigen jedenfalls eine tolle Sache. "Es ist ein Super-Spiel, da du den Gastgeber rausschmeißen kannst. Das gibt Selbstvertrauen für das ganze Turnier. Es wird nicht die letzte Drucksituation bei der EM sein", blickte der Führungsspieler schon etwas voraus.

Niederlage gegen Kroatien abgehakt
Das schlechte Spiel gegen Kroatien ist abgehakt, die volle Konzentration gilt dem Montag-Spiel. "Ich glaube nicht, dass so ein schlechtes Spiel noch einmal vorkommt. Gegen Österreich werden wir es besser machen. Es wird eine Mannschaft auf dem Platz stehen, die heiß ist", so Frings. Die Diskussionen über eine mögliche Ablöse von Teamchef Joachim Löw bei einem etwaigen Scheitern kann der 74-fache Teamspieler nicht nachvollziehen. "Dass wegen einem schlechten Spiel so diskutiert wird, finde ich lächerlich."

Die Nationalmannschaft ("Der Teamgeist ist nach wie vor sehr gut") sei jedenfalls unabhängig von dem zuletzt schwachen Auftritt stärker als 2004. "Wir haben sehr gut gearbeitet, das WM-Turnier hat einen positiven Schub gebracht", resümierte Frings. Der Bremer ist übrigens froh, dass sich der DFB für ein Teamquartier im Tessin entschieden hat, wie er sagte: "Es ist sicher ein Vorteil, ein bisschen Ruhe zu haben."

(apa/red)

CASHPOINT - Wollen wir wetten?

Click!