Deutsche Klubs im UEFA-Cup weiter dabei:
Auch Linz-Verein Braga schafft den Aufstieg

Österreicher bei 2:1 in Heerenveen nur auf der Bank Wolfsburg im Topspiel gegen Portsmouth siegreich

Deutsche Klubs im UEFA-Cup weiter dabei:
Auch Linz-Verein Braga schafft den Aufstieg © Bild: Reuters

Der SC Braga hat sich als zweiter Österreicher-Club nach Twente Enschede für das Sechzehntel-Finale des UEFA-Cups qualifiziert. Die Portugiesen (6), bei denen Roland Linz 90 Minuten auf der Bank saß, feierten beim SC Heerenveen (0) einen 2:1-Auswärtssieg und schafften damit in der Gruppe E nach dem AC Milan (7) und neben dem VfL Wolfsburg (9), der Portsmouth (1) mit einem 3:2-Heimsieg aus dem Bewerb schoss, den Aufstieg. Ebenfalls in der Runde der letzten 32 stehen der Hamburger SV (6/2:0 bei Slavia Prag), Aston Villa (6/1:2 gegen Zilina) und Ajax Amsterdam (6/alle Gruppe F) sowie Valencia (5/1:1 gegen Brügge/Gruppe G).

Gerald Sibon (19.) brachte Heerenveen im von Fritz Stuchlik geleiteten Spiel der letzten Chance erwartungsgemäß in Führung, Renteria (35.) und Luis Aguiar (56.) schafften aber noch die Wende zugunsten Bragas. In Wolfsburg stellte der VfL, der in der laufenden Bundesligasaison zu Hause noch unbesiegt ist, seine Heimstärke unter Beweis. Edin Dzeko brachte die Werkself schon nach 2:39 Minuten mit einem Volleyschuss ins lange Eck nach Vorarbeit von Christian Gentner in Führung. In der Folge ließ sich die Truppe von Felix Magath auch durch einen Doppelschlag der Engländer durch Jermain Defoe (11.) und Arnold Mvuemba (14.) nicht beeindrucken und schaffte dank Gentner (23.) und Zvezdan Misimovic (74.) noch den 3:2-Sieg.

HSV ganz souverän
Auch in der Gruppe F ist bereits vor den letzten Spielen schon alles entschieden. MSK Zilina besiegte zwar auswärts völlig überraschend Aston Villa dank Treffern von Leitner (16.), der nach der Pause (79.) ausgeschlossen wurde, und Styvar (19.) mit 2:1, die Slowaken (4) haben aber bereits alle vier Gruppenspiele absolviert. Die Engländer sind genauso wie Ajax Amsterdam und der Hamburger SV, der sich in Prag keine Blöße gab - Olic (30.) und Petric mit einem verwandelten Elfmeter in der Nachspielzeit trafen - weiter.

In der Gruppe G reichte Valencia (5) ein 1:1-Heimremis gegen Brügge (3) für das Weiterkommen, da Brügge und Kopenhagen (2) zum Abschluss gegeneinander spielen und sich dadurch Punkte wegnehmen. Der FC Kopenhagen (Antonsson/85.) verpasste es sich eine bessere Ausgangsposition zu verschaffen, kam gegen Schlusslicht Rosenborg Trondheim (2/Iversen/33.) über ein 1:1 nicht hinaus. Das Spiel wurde von ÖFB-Schiedsrichter Thomas Einwaller geleitet.

ZSKA mit weißer Weste
In der Gruppe H untermauerte ZSKA Moskau (12) seine Vormachtstellung. Die Russen, die schon vor der Partie als Aufsteiger festgestanden waren, gewannen mit dem 4:3 auswärts bei AS Nancy auch ihr viertes Gruppenspiel und sicherten sich souverän den Gruppensieg. Nach dem schnellen Führungstor der Franzosen durch Monsef Zerka (5.) drehten der brasilianische Moskau-Goalgetter Vagner Love (23., 62.) und Ramon (33.) die Partie zugunsten der Gäste. Die Franzosen kamen durch Julien Feret (72.) und Basile Camerling (79.) zwar nochmals heran, Vagner Love (88.) versetzte den Hausherren mit seinem dritten Treffer aber noch den Todesstoß.

Im zweiten Spiel trennten sich Austria-Bezwinger Lech Posen (Rengifo/41.) und Deportivo La Coruna (Diego Colotto/2.) mit 1:1. Am 17. Dezember ermitteln nun La Coruna (4) und Nancy (4) im direkten Duell den zweiten Aufsteiger, Posen (2) darf sich mit einem Auswärtssieg beim schon ausgeschiedenen Schlusslicht Feyenoord Rotterdam (0) auch noch Hoffnungen auf ein Weiterkommen machen.

15 Teams haben Ticket gelöst
Damit stehen mit Manchester City, Twente Enschede (beide Gruppe A), Galatasaray Istanbul, Metallist Charkiw (beide B), Standard Lüttich (C), Udinese (D), Wolfsburg, Milan, Braga (alle E), Hamburger SV, Aston Villa, Ajax Amsterdam (alle F), St. Etienne, Valencia (beide G) sowie ZSKA Msoaku (H) bereits 15 Teams vorzeitig in der Runde der letzten 32. (apa/red)