Deutsche Bundesliga von

Bayern bei den Wölfen

Alles andere als ein Sieg der Bayern in Wolfsburg wäre eine große Überraschung

Bayern München gegen VfL Wolfsburg © Bild: Getty/AFP/Stache

Vier Spiele, zwölf Punkte, 11:0 Tore - der FC Bayern scheint in der deutschen Fußball-Bundesliga auch nach der Winterpause unaufhaltbar. Am Freitag (20.30 Uhr) wartet auf den schier unbezwingbaren Spitzenreiter der Auftritt in Wolfsburg. Dass der VfL zum Stolperstein wird, scheint kaum denkbar. Auswärts haben die Münchner im Saisonverlauf nur einen Treffer kassiert: Beim 1:1 in Nürnberg saß beim Gegner der nunmehrige Wolfsburg-Trainer Dieter Hecking auf der Betreuerbank.

Bayern-Coach Jupp Heynckes kündigte seinen Mannen an, sich auf eine ähnlich defensive Hecking-Taktik gefasst zu machen wie damals. Trotz des 15-Punkte-Polsters in der Tabelle auf den ersten Verfolger Dortmund sei sein Team in jedem Fall "motiviert, um weiter zu marschieren".

Vier Tage vor der ersten Champions-League-Bewährungsprobe gegen Arsenal ist bei den Bayern auch der Kampf um einen Platz in der Start-Elf voll entbrannt. Beim 4:0 gegen Schalke 04 rotierte Heynckes Arjen Robben und Mario Gomez in die erste Elf hinein, Thomas Müller und Mario Mandzukic blieben 90 Minuten lang draußen. Auf einen Stammplatz zählen darf sicher David Alaba, der gegen die Gelsenkirchner im Doppelpack traf.

Ärgern musste sich der mit Saisonende scheidende Heynckes dieser Tage nur mit der von ehemaligen Profis via Presse geäußerten Kritik an der Spielweise von Bastian Schweinsteiger. Heynckes warf den Experten vor, sich zu wenig mit dem modernen Fußball auseinanderzusetzen. Beispielhaft führte er die Meinungen über den Spanier Javi Martinez an, der vor seinem Wechsel nach Deutschland ein unbeschriebenes Blatt gewesen sei: "Als der verpflichtet wurde, kannte den doch niemand. Franz Beckenbauer hat gedacht, das wäre 'ne Kaffeesorte."

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