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Will Marko Arnautovic weg?

Angeblicher Berater sucht neuen Club für den Stürmer. Pogatetz in "kicker Elf des Tages".

Deutsche Bundesliga - Will Marko Arnautovic weg? © Bild: GEPA/Witters/Speck

Wieder einmal sorgt der Name Marko Arnautovic für viel Gerede. Ob der Stürmer von Werder Bremen dafür aber etwas kann, ist zweifelhaft. Ein angeblicher Berater des Wieners befindet sich auf Vereinssuche, wie der "kicker" berichtet. Ein großes Lob wurde unterdessen Emanuel Pogatetz zuteil, der vom deutschen Fachmagazin in die "Elf des Tages" berufen wurde.

Marko Arnautovic wurde bei der 0:1-Niederlage in Leverkusen ab der 78. Minute eingesetzt. Klagen hörte man von ihm darüber keine. Dafür, so schrieb der "kicker, mache nun ein Agent Druck. Arnautovic denke an einen vorzeitigen Vereinswechsel, lasse Franjo Vrankovic von der Agentur "firsteleven ISM" anklingen, ist da in der Zeitschrift zu lesen. "Ich brauche einen Verein für Marko, der nicht so viel Wert auf die Schmusebedürftigkeit legt", sagte der Berater, der vorgibt, seit gut einer Woche den ÖFB-Teamspieler zu betreuen.

Der problematische Stürmer kann einem leid tun, ist doch mehr als fraglich, ob Vrankovic überhaupt befugt ist, für Arnautovic zu sprechen. Auch in Bremen wird dies heftig bezweifelt. Manager Klaus Allofs wollte die Angelebenheit nicht kommentieren. Der 54-Jährige verhandelte in Sachen des Wieners bisher mit Rob Groener und Firat Aktas. "Es gibt mindestens fünf Kollegen, die Arnautovic verkaufen wollen. Alle wollen sich nun wichtig tun und geben sich als Interessensvertreter aus", sagte Aktas. Arnautovic sei, so das Fachmagazin, ein Spielball im Geflecht unterschiedlicher Gruppen.

Pogatetz-Leistung wird belohnt
Als erster Österreicher der noch jungen Saison wurde Pogatetz vom Fachmagazin "kicker" in die "Elf des Tages" berufen. Der steirische Innenverteidiger zählte am Wochenende beim 2:1-Sieg in Nürnberg zu den besten Akteuren von Hannover 96 und wurde mit Note 2,5 bewertet.

Jeweils mit einem "Dreier" erhielten der Bremer Innenverteidiger Sebastian Prödl nach dem 0:1 seines SV Werder Bremen in Leverkusen und der Mainzer Andreas Ivanschitz, der beim 2:1 in Freiburg in der 74. Minute seinem Landsmann Julian Baumgartlinger im Mittelfeld Platz gemacht hatte. Teamverteidiger Christian Fuchs kam trotz des 5:1-Heimsieges seines FC Schalke 04 gegen den 1. FC Köln mit 4,5 nicht gut weg.