Deutsche Bundesliga von

Werder-Ösis geigen auf

Arnautovic trifft, Junuzovic mit Assist gegen HSV - Dortmund weiter Tabellenführer

Deutsche Bundesliga - Werder-Ösis geigen auf © Bild: GEPA pictures/Witters/Tim Groothuis

Toller Erfolg für die "Werder-Ösis" Marko Arnautovic und Zlatko Junuzovic: In der 22. Runde in der deutschen Bundesliga feierten die Bremer im Nordderby beim Hamburger SV einen 3:1-Erfolg. Arnautovic traf zum Endstand, Junuzovic hatte davor den Assist zum 2:1 geleistet. An der Tabellenspitze bleibt weiter Borussia Dortmund.

Meister Dortmund feierte am Samstag bei Hertha BSC Berlin (Marco Djuricin auf der Bank) einen etwas glücklichen 1:0-Erfolg und setzte sich damit mit fünf Punkten von Bayern München ab, die in Freiburg nicht über ein 0:0 hinauskommen. Immerhin lieferte David Alaba eine starke Leistung. Vor der Pause kam der ÖFB-Teamspieler im defensiven Mittelfeld zum Einsatz, danach auf der linken Abwehrseite. Borussia Mönchengladbach kletterte dank eines 2:1-Erfolgs in Kaiserslautern (ohne den verletzten Martin Stranzl) auf Platz zwei.

Jubeln durfte auch Werder Bremen, das nach vier Unentschieden en suite im Nordderby beim HSV dank des 3:1 erstmals in diesem Jahr einen Erfolg feierte. Den Endstand besorgte der in der 71. Minute eingewechselte ÖFB-Teamstürmer Marko Arnautovic, der kurz vor dem Ende von einem katastrophalen Fehler der Innenverteidigung profitierte und schließlich locker einschießen konnte (86.). Für den 22-Jährigen war es der sechste Saisontreffer, schon in der Vorwoche hatte er beim 1:1 gegen Hoffenheim eingenetzt.

Werder beendet Durststrecke
Vor 56.553 Zuschauern hatten zuvor Marko Marin mit seinem ersten Saisontor (9.) und Tom Trybull (45.) für die Gäste getroffen, der Ehrentreffer für den HSV erzielte Mladen Petric (76.). Ex-Austrianer Zlatko Junuzovic spielte im Mittelfeld durch und leistete per Eckball den Assist zum 1:2, Sebastian Prödl fehlte weiter verletzt. Für Werder war es der erste Auswärtssieg seit dem 29. Oktober 2011.

Wie Prödl war auch Stranzl zum Zusehen verurteilt. Der Defensiv-Routinier, der in der Vorwoche nach überstandener Grippe auf der Bank gesessen war, stand beim 2:1 seines Teams Borussia Mönchengladbach gegen Kaiserslautern diesmal nicht im Kader, weil er im Training einen Kapselriss im Sprunggelenk erlitten hat. Gladbach ist nun seit sechs Spielen ungeschlagen und feierte den ersten Sieg auf dem Betzenberg seit dem 19. August 1995.

Hertha weiter im Tief
Weiter in Abstiegsgefahr schwebt Hertha Berlin. Die Hausherren mit Marco Djuricin auf der Bank wehrten sich am Samstag in ihrem 1000. Bundesligaspiel gegen Dortmund allerdings lange Zeit tapfer. Erst ein spektakulärer Rückzieher von Kevin Großkreutz in der 66. Minute bescherte den Borussen schließlich einen 1:0-(0:0)-Sieg im ausverkauften Berliner Olympiastadion. Die Elf von Jürgen Klopp verteidigte mit dem fünften Liga-Sieg im fünften Spiel des Jahres die Tabellenführung. Hertha muss weiter auf die Ankunft von Otto Rehhagel hoffen, der in der kommenden Woche die Leitung bei den Hauptstädtern übernimmt.