Deutsche Bundesliga geht heute endlich los!
Schlager zum Auftakt - Stuttgart vs. Schalke

Transferrausch, Finanzoffensive: Bayern als Favorit MITSTIMMEN: Wer holt sich '07/'08 den Meistertitel?

Deutsche Bundesliga geht heute endlich los!
Schlager zum Auftakt - Stuttgart vs. Schalke

Nach dem Herzschlagfinale in der letzten Saison, startet die Deutsche Bundesliga gleich mit einem Schlagerspiel in die neue Meisterschaft. Heute trifft Meister VfB Stuttgart zu Hause auf Schalke 04. Zwar sehen elf der 18 Trainer in den Bayern den klaren Meisterschaftsanwärter, aber sowohl Stuttgart als auch Schalke wollen um den Teller mitspielen. Die Sommerpause war heuer geprägt von spektakulären Transfers und Millionen ausgebende Bayern.

Transferrausch, Finanzoffensive, Zeitenwende - schon vor dem Start in ihre 45. Saison sorgte die deutsche Bundesliga für Schlagzeilen. Mit einer mutigen Einkaufspolitik samt kostspieliger Neuzugänge schürten die 18 Clubs bei den Fans die Vorfreude. Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef von Großinvestor Bayern München, gab den Trend vor: "Die Bundesliga muss radikal umdenken. Wenn wir international wettbewerbsfähiger werden wollen, brauchen wir mehr Spieler der Kategorie Ribery und Toni."

Die oft angefeindeten Bayern setzten nach einer Saison ohne Titel ein deutliches Zeichen: Kein Verein griff tiefer in die Kasse als der Rekordmeister, der seinen Kader mit Spielern um mehr als 70 Millionen Euro verstärkte. Erst mit gehörigem Abstand, aber ebenfalls im zweistelligen Millionen-Bereich, liegen Werder Bremen (18,5), der VfL Wolfsburg (15,45), Bayer Leverkusen (13,7) und Meister VfB Stuttgart (10,7). "Es ist zum Schluss ein richtiges Jagdfieber entstanden", beschrieb Bayern-Manager Uli Hoeneß den vorherrschenden Trend.

170 Millionen Euro investiert
Vor dem Eröffnungsspiel zwischen Titelverteidiger Stuttgart und "Vize" Schalke 04 investierten die Bundesligisten über 170 Mio. Euro in neues Personal und lagen damit weit über der bisherigen Rekordmarke von 147 Mio. Euro aus der Saison 2001/02. Anders als vor sechs Jahren, als mit der Hoffnung auf den Geldsegen des später kollabierten Kirch-Imperiums die Konten vielerorts leichtfertig geplündert wurden, mutet das Risiko diesmal geringer an - schließlich scheint der Fußball-Boom ungebrochen.

Dauerkarten gefragter denn je
So sind in der zweiten Saison nach der Heim-WM 2006 Dauerkarten gefragter denn je. Dank neuer Stars wie Franck Ribery, Luca Toni (beide Bayern München) oder Carlos Alberto (Werder) wurden schon vor dem Ankick rund 380.000 Abos verkauft. "Dauerbrenner" ist Borussia Dortmund mit einem Absatz von 50.549 Dauerkarten und einem damit verbundenen Gewinn von 14 Mio. Euro.

Darüber hinaus meldet die Liga eine Bestmarke beim Trikot-Sponsoring: Bei entsprechenden Erfolgen können sich die Clubs auf Einnahmen von bis zu 122,7 Mio. Euro freuen. Allein das Telekommunikationsunternehmen T-Com überweist jährlich bis zu 20 Mio. Euro an die Bayern, der Gaskonzern Gazprom sponsert Schalke mit 125 Mio. Euro für fünfeinhalb Jahre. Einzig Bayer Leverkusen steht noch ohne Trikotsponsor da, wirbt stattdessen jedoch für den eigenen Konzern.

Für Trainer sind Bayern klare Meisteranwärter
Trotz der Fast-Blamage im DFB-Pokal gegen den Regionalligisten Wacker Burghausen tippen elf der 18 Trainer vor dem Start der 45. Saison der deutschen Fußball-Bundesliga auf ein Solo des FC Bayern München. "Bayern ist der größte Favorit", verkündete auch FCB-Coach Ottmar Hitzfeld, der jedoch auch auf die vergangene Saison besser platzierten Clubs Stuttgart, Schalke und Bremen sowie Leverkusen, Dortmund und HSV verwies.

Selbst Stuttgart-Meistermacher Armin Veh sieht das um 70 Millionen Euro mit Stars wie Franck Ribery, Luca Toni, Miroslav Klose und Ze Roberto veredelte Ensemble klar in der Favoritenrolle, schränkte jedoch auch ein: "Es muss nicht jeder klare Favorit die Ziele erreichen. Ich sehe es als Vorteil an, wenn man eine eingespielte Mannschaft hat." (apa/red)

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