Deutsche Bundesliga von

Führungstrio kann davonziehen

Bayern und Dortmund lachen einsam an der Spitze. Nur Leverkusen hält noch mit.

Thomas Müller im DFB-Pokal mit dem FC Bayern gegen Hannover im Jahr 2013 © Bild: imago sportfotodienst/ActionPictures

Gleiche Punktzahl, gleiche Tordifferenz - die Bayern und Dortmund dominieren die deutsche Fußball-Bundesliga. Vor der 7. Runde betrug der Vorsprung des Führungsduos auf die Plätze jenseits der Champions League bereits sieben Zähler, nur Bayer Leverkusen kann Schritt halten. Vor allem der FC Bayern untermauerte zuletzt mit souveränen Auftritten seine Titelambitionen. Dennoch erwartet Arjen Robben keinen Alleingang seines Teams wie im Vorjahr: "Langweilig wird die Liga nicht."

Doch zumindest im Kampf um die drei garantierten Plätze in der europäischen Königsklasse droht Tristesse. Sowohl Tabellenführer BVB als auch die beiden Verfolger haben am Samstag Heimspiele und damit gute Voraussetzungen, den Abstand zu den anderen Teams weiter zu vergrößern. "Wir spielen zu Hause. Und da zählt für uns natürlich nur ein Sieg", sagte Bayern-Kapitän Philipp Lahm vor der Partie gegen die in der Fremde bisher punktlosen Wolfsburger.

Dortmund spürt den Atem des Titelverteidigers, und alles andere als ein Sieg über den Vorletzten aus Freiburg würde als missratene Generalprobe für das Champions-League-Spiel gegen Marseille am Dienstag gewertet. Die Verlängerung beim 2:0 im Cup bei 1860 München kostete Kraft. Nicht nur deshalb erwartet Coach Jürgen Klopp gegen Freiburg ein hartes Stück Arbeit: "Wer ein Torfestival erwartet, der hat sich die letzten Spiele der Freiburger nicht angeguckt, sondern hauptsächlich die Tabelle. Die sind deutlich stärker als ihr Platz."

Leverkusen gegen Hannover
Vor der vermeintlich schwersten Aufgabe des Führungstrios steht Leverkusen. Schließlich muss sich das Team von Trainer Sami Hyypiä mit dem drei Zähler schlechteren Tabellennachbarn Hannover messen. Die chronische Auswärtsschwäche der Norddeutschen erhöht jedoch die Chance, dass die Werkself im Spitzenspiel des Wochenendes ihren Bundesliga-Startrekord weiter ausbaut und Mut schöpft für die in der kommenden Woche anstehenden Heimspiele gegen Real Sociedad und den FC Bayern.

Beim Heimspiel von Werder Bremen gegen den 1. FC Nürnberg (Emanuel Pogatetz) könnte Zlatko Junuzovic sein Comeback für die Norddeutschen geben, dafür steht Christian Fuchs seinem Club Schalke auswärts gegen Hoffenheim wegen Knieproblemen nicht zur Verfügung. Der Einsatz von Mainz-Legionär Julian Baumgartlinger bei Hertha BSC ist ebenfalls fraglich.

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