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Andi Ivanschitz wird gefeiert

Spieler des Spiels im "kicker", Team der Runde der "Bild", Freude beim Präsidenten

Deutsche Bundesliga - Andi Ivanschitz wird gefeiert © Bild: Reuters/Bohlen

Nach dem 3:2-Heimsieg gegen den FC Bayern München wird Andi Ivanschitz von allen Seiten mit Lob überschüttet. Der "kicker" erklärte ihn zum Spieler des Spiels und vergab die Note 2 - ein Ritterschlag des Fachmagazins. In der "Bild" bekam Ivanschitz gar die Note 1 und wurde im Team der Runde aufgestellt.

Der Mittelfeldmann habe wie aufgezogen gespielt, mit seiner Übersicht beeindruckt und gemeinsam mit Spitze Sami Allagui die Münchner Defensive gehörig durcheinandergewirbelt, war im "kicker" über den 28-Jährigen zu lesen. Auch der Präsident der Rheinhessen sparte nicht mit anerkennenden Worten für den Legionär, der das 1:0 selbst erzielt und das wichtige 3:1 per Kopf vorbereitet hatte. "Die Situation hat er klasse gelöst. Da merkt man, welche Erfahrung er hat", sagte Clubpräsident Harald Strutz über das Tor des Burgenländers zur 1:0-Führung.

Es war der vierte Saisontreffer des Österreichers. "Es war eigentlich ein perfektes Spiel der gesamten Mannschaft", gab der "Man of the Match" das Lob an seine Mitstreiter weiter. Das Fachmagazin widmete Ivanschitz auch gleich eine ganz Seite unter dem Titel "kicker-11meter". Die dritte der elf Fragen lautete: Trapattoni oder Constantini? Seine Antwort war nicht schwer zu erraten: "Giovanni Trapattoni. Er ist einer der besten und erfolgreichsten Trainer, die es je gab. Auch wenn ich in Salzburg nur kurz unter ihm spielte, habe ich eine hohe Meinung von ihm."

Schlechte Erinnerung Constantini
Der frühere ÖFB-Teamchef Didi Constantini kam mit keinem Wort vor. Verständlich, hatte der Tiroler den Regisseur trotz guter Leistungen nie in seinen Kader berufen. Neben Ivanschitz zählte für den "kicker" auch Julian Baumgartlinger mit Note 2,5 zu den besten Mainzern. Hingegen erhielt auf der Gegenseite David Alaba einen "Vierer".

Besonders freute sich Ivanschitz über das 3:1 nach einem Eckball von ihm: "Wir haben in dieser Saison noch nicht viele Tore aus Standards erzielt. Da freut es einen natürlich doppelt, wenn es funktioniert." Damit war nach dem zwischenzeitlichen 1:1 der Bayern der Sieg eingefahren. "Wir haben nach dem Ausgleich kurz geschwächelt, aber letztendlich war es ein verdienter Sieg. Um eine Top-Mannschaft wie den FC Bayern zu besiegen, brauchst du eine Topleistung. Jetzt können wir die Vorbereitung auf Wolfsburg, Köln und Hamburg viel ruhiger angehen."

Bayern selbstkritisch
In München ist man sich der ernsten Situation bewusst und sucht die Fehler bei sich selbst. "Wir haben auf die Fresse bekommen heute. Das müssen wir einstecken und nächste Woche besser machen", sagte Torjäger Mario Gomez. Der "General" Ottmar Hitzfeld vermisst vor allem Bastian Schweinsteiger. " "Man soll nicht nur ein Spiel mit dem Fehlen eines Spielers festhalten, aber Schweinsteiger ist die Schaltzentrale, das Gehirn der Bayern", sagte Hitzfeld als Sky-Experte. "Die Mannschaft wird in den nächsten Wochen bis zum Winter ein Zeichen setzen", versprach Sportdirektor Christian Nerlinger.

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