Der Winter schlägt noch einmal zurück:
Kärnten muss Verkehrschaos überstehen

Neuschnee verursachte Unfälle und Straßensperren Rund 2.000 Haushalte waren in der Früh ohne Strom

Der Winter schlägt noch einmal zurück:
Kärnten muss Verkehrschaos überstehen © Bild: APA/Eggenberger

Auch wenn der Frühling bereits seine zaghaften Fühler nach Österreich ausstreckt - der Winter hat das Land noch nicht aus seiner eisigen Umklammerung entlassen. Davon ein Lied singen können derzeit die Kärntner: Starke Schnee- und Regenfälle haben das südlichste Bundesland neuerlich in ein Wetterchaos gestürzt. Zahlreiche umgeknickte Bäume sorgen für unterbrochene Verkehrswege, tausende Haushalte haben einmal mehr keinen Strom.

Die A2 musste nach einem Lkw-Unfall gesperrt werden. In der Früh stürzte ein Laster zwischen Villach und dem Dreiländereck um. Ein Polizeiwagen, der zur Sicherung der Unfallstelle auf der Fahrbahn geparkt wurde, kam zu Schaden, als ein Kraftfahrer die Sperre übersah und auf das Einsatzfahrzeug prallte. Verletzt wurde niemand, die Südautobahn musste aber vier Stunden lang gesperrt werden.

Von den Schneefällen betroffen waren auch die Zugsverbindungen: Auf die Schienen gestürzte Äste machten eine Sperre des Bahnverkehrs zwischen Villach und Arnoldstein erforderlich, die bis zu Mittag aufrecht erhalten werden dürfte. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Bis zu 20 Zentimeter Neuschnee ließen zahlreiche Bäume umknicken, die Stromleitungen unterbrachen. In der Früh waren etwa 2.000 Haushalte ohne Strom, inzwischen sind es nur mehr rund 1.000.
(red)