Der Video-Terrorist spricht: ,Der Heilige Krieg ist eine Pflicht‘

Der Video-Terrorist spricht: ,Der Heilige Krieg ist eine Pflicht‘

NEWS-Exklusiv. Er nennt sich Muhammed Omar, gibt zu, ein Autor des jüngsten Drohvideos zu sein: Im Interview erklärt er, warum uns Terror droht und wie al-Qaida tickt.

Es war Sonntagnacht, als NEWS per E-Mail vier Tage nach der ersten Interview-Anfrage Antwort erhielt: „Muhammed Omar ist bereit, Sie in der Wohnung eines Bruders zu sehen. Wenn Sie in der Nähe sind, werden Sie eine Telefonnummer bekommen, und dann wird man Sie vor einem Kaufhaus abholen.“ Absender: eine E-Mail-Adresse der Website der Globalen Islamischen Medienfront, GIMF. NEWS folgte der Einladung in die bayrische Kleinstadt, ausgesprochen von dem Mann, der sich Muhammed Omar nennt und der auf der Website der Globalen
Islamischen Medienfront als Administrator agiert.

Mohamed M.s Nachfolger. Auf dieser Website tauchte vergangenen Mittwoch schon zum zweiten Mal ein Drohvideo der al-Qaida gegen Österreich und Deutschland auf. Wieder wurden die Regierungen ultimativ zum Abzug der Truppen aus Afghanistan aufgefordert. Der mutmaßliche Autor des ersten Videos, Mohamed M., ist in Haft, aber seine Botschaften kursieren weiter frei im Netz.

Bereits wenige Tage nach dessen Inhaftierung tauchte die Website, in der Anhänger der al-Qaida ihre Botschaften austauschen und für den Jihad im Namen Allahs geworben wird, erneut im Netz auf. Bereits am
9. November trat Muhammed Omar, ebenso vermummt wie im NEWS-Gespräch, im Interview mit dem Fersehsender RTL als neuer Macher der GIMF-Seite auf: auch in einer bayrischen Kleinstadt. Nun erklärt
er gegenüber NEWS die Motive des Videoterrors – und warum die jüngste Warnung ernst zu nehmen sei.

Wir treffen ihn in einer beschaulichen Mittelstandswohnung. Der junge Mann wirkt ernster, ruhiger als der – seit September in U-Haft sitzende – „Austro-Jihadist“ Mohamed M., den er mehrmals in Wien getroffen haben will.

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