Der "schlechteste Film aller Zeiten" kommt aus Österreich: Und läuft sogar in Hollywood

'Space Tours - Mission E.V.A.' um 266,27 € produziert Mit dabei: Dominic Heinzl, Kristina Sprenger & mehr

Der "schlechteste Film aller Zeiten" kommt aus Österreich: Und läuft sogar in Hollywood © Bild: spacetours-movie.com

"Space Tours – Mission E. V. A." nennt sich der "schlechteste Film aller Zeiten". "Space Tours" ist eine österreichische Produktion von Regisseur und Produzent Andreas Auinger. Doch trotz dieses "besonderen" Prädikats wurde der Film nun nach Hollywood eingeladen – zum New York International Independent Film Festival nach Los Angeles.

Vor ein paar Tagen ging die Reise für Produzent und Regisseur Andreas Auinger und Hauptdarsteller Rainer Kantz los Richtung Los Angeles. Sie beide begleiteten ihren Film „Space Tours“ zum NYIIFF. Die österreichische Science-Fiction-Blödelei mit den Original-Songs der "Tussi Lovers" ist ein rasanter Trip durch die Film- und Fernsehgeschichte der letzten 100 Jahre - zusammengesetzt aus tausenden Parodien, Persiflagen und Zitaten.

Intergalaktische Story
Die Story: Der intergalaktische Reisekonzern 'Tuilet Touristik' plant eine Weltraumkreuzfahrt der absoluten Superlative. Deshalb wird eine vierköpfige Crew samt Supercomputer E. V. A. in den Weltraum geschickt, um Urlaubsziele zu erforschen, die noch nie ein Tourist zuvor erblickt hat. Das ist der Konkurrenz natürlich ein Dorn im Auge ...

"Finanziell rentabelste Film"
Produziert wurde das ganze in Graz mit den Produktionskosten von ganzen 266,27 Euro. Regisseur Auinger freute sich nach der Kinopremiere im Mai in Graz: "Gleich im Anschluss an die Premiere hatte das Premierenpublikum die Gelegenheit den Film auf DVD käuflich zu erwerben - die schnellste Verwertung der gesamten Filmgeschichte. Insgesamt wurden bisher bereits 84 DVDs verkauft, was mehr als das Dreifache der Produktionskosten ist. Damit ist "SPACE TOURS - Mission E.V.A." jetzt schon der finanziell rentabelste Film der österreichischen Filmgeschichte."

Mit Robert Seeger, Dominic Heinzl und Co.
Trotz des Minimalbudgets von exakt 0 Euro konnten Profischauspieler aus der Grazer Off-Theater-Szene - wie Janos Mischuretz ("Grazbürsten"), Rainer Kantz ("Kleine Komödie") oder Eva Weutz ("Theater im Keller") - für das Projekt gewonnen werden. Einige Kleinstrollen waren dafür prädestiniert, sie mit prominenten Gesichtern zu besetzten. So haben etwa Kristina Sprenger, Dominic Heinzl, Marion Petric, Frank Hoffmann, Robert Seeger, Wolfgang Pampel, Helmut Höflehner sowie Eik Breit die Produktion mit Gastauftritten unterstützt.

Und so entstand der Film: