Der große NEWS Wahlkampf-Check

Wofür die Parteien wirklich stehen!

Der große NEWS Wahlkampf-Check © Bild: NEWS

Wofür SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grüne, Jörg Haider und das LIF wirklich stehen. Die Stärken. Die Schwächen.

Wenige Tage vor der Wahl haben viele Wähler noch die Qual der Wahl. Wen wählen, lautet die Frage der Stunde. In dem kurzen Wahlkampf dominierten vor allem die Frage, wer der bessere Spitzenkandidat ist, und das Thema Teuerung.

Rote Populismus-Offensive. SP-Chef Werner Faymann startete den Wahlkampf mit dem Image des „Mannes ohne Eigenschaften“. Ein Umstand, der ihm zum Vorteil geriet. Mittlerweile gilt er als der fast ideale Kandidat: Er überraschte die ÖVP mit seinem Anti-Teuerungs-Paket und setzte in der Wahlkampflinie vor allem auf eine „Feel good“-Stimmung. Er tourt bis zur Nationalratswahl am 28. September durch die Bundesländer und vertraut auch auf seine Fernseh-Konfrontationen gegen die anderen Spitzenkandidaten und auf seine guten Medienkontakte. Die SPÖ kehrt nach zwei Jahren pragmatischer Linie wieder verstärkt zu ihren sozialpolitischen Wurzeln zurück. Unter Werner Faymann ist auch die Gewerkschaft wieder erstarkt. Der SP-Chef selbst ist ein überzeugter Großkoalitionär, der eine Koalition mit FPÖ und Jörg Haiders BZÖ ablehnt.

Schwarzer Spar-Wahlkampf. VP-Chef Wilhelm Molterer vertraute auf seinen „Es reicht“ Wahlkampf, der in den eigenen Reihen nur bedingt ankam. Die Schwarzen setzen auf das Thema Wirtschaftskompetenz und warnen beständig vor einer rot-blauen Koalition. Der VP-Chef ist nach Faymanns Anti-Teuerungs-Coup in der Defensive, aber die kritische Weltwirtschaftslage hat ihm wieder Auftrieb gegeben. Sein Hauptproblem: Querschüsse aus der eigenen Partei, die lieber VP-Vizechef Josef Pröll als schwarze Nummer eins sehen würden.

Blauer Rambo & oranger Softie. FP-Chef Heinz-Christian Strache wird zu den Siegern dieser Wahl gehören. Er setzt auf Anti-Ausländer- und Anti-EU-Parolen. Er zieht viele Protestwähler an, die von Rot-Schwarz frustriert sind. Die Rückkehr seines einstigen Lehrmeisters Jörg Haider auf die bundespolitische Bühne wird ihn wohl Stimmen kosten. Der „neue“, sanfte Haider geriert sich als „Robin Hood“ und verspricht jede Menge sozialpolitischer Wunder.

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