Der Money-Maker vom Hahnenkamm: Ex-
Ski-Star Harti Weirather als Top-Manager

NEWS: Früheres Renn-Ass geht in neuer Karriere auf Ex-Weltmeister kümmert sich in Kitz um Sponsoren

Wenn die Massen zur abgespeckten Version des Hahnenkammrennens nach Kitzbühel wedeln, hat er bereits den Großteil der Arbeit hinter sich. Harti Weirather, Abfahrtsweltmeister von 1982, vermarktet seit 1997 den Großevent in Tirol. Die Wetterverhältnisse diesen Winter tun ihm "wirklich weh, aber zum Glück haben wir es in den vergangenen elf Jahren geschafft, neben den sportlichen Highlights auch einen gesellschaftlichen Event zu etablieren".

Der Money-Maker vom Hahnenkamm: Ex-
Ski-Star Harti Weirather als Top-Manager

Genau dieser soll die Zuseher auch heuer anlocken, selbst wenn die Speed-Bewerbe aufgrund der unvorhergesehenen Wetterbedingungen abgesagt werden mussten. "Es war alles schon rennfertig, dann kam dieser Orkan und hat die Arbeit der vielen teils freiwilligen Helfer zunichtegemacht. Das war echt deprimierend", so Weirather.

Aber durch das Herankarren von Schnee mittels Hubschraubern, das Mehrkosten von 350.000 Euro verursacht hat, können nun wenigstens die Slalombewerbe durchgeführt werden. "Diese Maßnahme ist auf jeden Fall sinnvoll und notwendig", meint Weirather, der betont, dass dieses Wochenende 30 bis 50 Millionen Euro Wertschöpfung für die Region bringt.

Und er wäre kein erfolgreicher Vermarktungsprofi und Geschäftsmann, würde er nicht voller Optimismus auf das Wochenende blicken: "Es wird trotz allem toll werden." Er freut sich natürlich besonders auf die legendäre Kitz Race Party, die von seiner Agentur namens WWP für 1.100 Promis ausgerichtet wird.

Vom Sportler zum Manager
Der Weg Weirathers vom Skiprofi zum Topvermarkter war ein relativ nahtloser: Schon während seiner aktiven Karriere versuchte der Abfahrer Sponsoren für die Sportler aufzustellen. Eine vollkommen neue Idee damals, allerdings eine erfolgreiche. Seit dieser Zeit gibt es beispielsweise gut bezahlte Firmenlogos auf den Stirnbändern der Athleten.

1996 gründete er dann gemeinsam mit seiner Frau Hanni Weirather-Wenzel und seinem Freund Burkhard Hummel die WWP. Heute hat die Agentur Standorte in Liechtenstein, Dornbirn, Telfs und Barcelona sowie Mitarbeiter in London, Mailand, Madrid und Sofia. Die Agentur mit über 100 ständigen Mitarbeitern ist ganz speziell positioniert, weil sie im Bereich Sport Full Service für die Kunden anbietet. "Damit sind wir einzigartig", sagt Weirather.

Lob von allen Seiten
Die Strategie scheint aufzugehen, denn auch seine Kunden sind voll des Lobes für den Vermarktungsprofi. "Harti Weirather hat seine Chance optimal genutzt, er hat ein gutes kaufmännisches Gespür und macht seine Arbeit super", streut ihm etwa ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel Rosen.

Doch so gut Weirather mit seiner Agentur auch in anderen Sportarten positioniert ist, "am meisten Herzblut stecke ich in das Rennen in Kitzbühel", sagt er, "schließlich habe ich hier selbst einst sportlich große Erfolge gefeiert."

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