Der Maulheld als Retter des ORF? Dominic
Heinzl soll die abendlichen Quoten beflügeln

FORMAT: Große Erwartungen für Heinzls Comeback Societymagazin „Chili“ soll junge Seher überzeugen

Der Maulheld als Retter des ORF? Dominic
Heinzl soll die abendlichen Quoten beflügeln © Bild: ATV

Der ORF will mit Dominic Heinzl gegen sinkende Quoten und rückläufige Werbeeinnahmen kämpfen. Leicht wird das nicht, sind sich Experten einig. Dominic Heinzl moderiert auf ORF 1 das Gesellschaftsmagazin „Chili“, das mehr bieten soll als nur einen Blick unter die Bettdecke der heimischen Prominenz. Um 19.22 Uhr geht das Magazin „Chili backstage“ auf Sendung, um 19.35 Uhr folgt „Chili – Society mit Dominic Heinzl“.

Lampenfieber hat der Maulheld freilich keines, schließlich ist er ja „schon sehr lange im Geschäft“. Doch so locker, wie sich Heinzl jetzt gibt, dürfte es nicht werden: Der ORF verliert aufgrund von Programmschwächen und dem Vormarsch der privaten Sender kontinuierlich Seher. Schlecht steht es auch um die Werbeeinnahmen: Lagen diese 2007 noch bei 300,2 Millionen Euro, so waren es 2009 nur mehr rund 230 Millionen (anstatt wie geplant 253 Millionen). Zum großen Einbruch kam es 2007 bis 2008, was an der missglückten Programmreform von ORF-General Alexander Wrabetz liegt.

Heinzl soll dem ersten Kanal wieder mehr Seher und somit auch mehr Werbekunden bringen. „Es gibt auch schon positive Reaktionen unserer Werbekunden“, gibt sich Richard Grasl, neuer kaufmännischer Direktor des ORF, optimistisch. Für 2010 rechnet Grasl mit mindestens 208 Millionen Euro Werbegeldern, mit Heinzl hofft er den Vorjahreswert womöglich doch noch halten zu können.

ORF sieht rot
ORF-Sprecher Pius Strobl macht aus den hohen Erwartungen an Dominic Heinzl keinen Hehl: „In der Sendezeit von ‚Chili‘ sitzen zwischen 1,5 und 2 Millionen Menschen in Österreich vor dem Fernseher. Die eine Hälfte sieht ORF, die andere fast zur Gänze die private Konkurrenz aus Deutschland. Heinzl soll verstärkt jüngere Seher für ORF 1 interessieren und nach Möglichkeit binden.“

Im abgelaufenen Jahr hat das Unternehmen über fünfzig Millionen Euro Miese geschrieben. Erst im November stimmten die 32 ORF-Stiftungsräte für ein umfassendes Sparprogramm, das 2010 unter anderem eine Nulllohnrunde vorsieht, sowie Einschnitte in bestehende Mitarbeiterverträge. 22 Millionen Euro sollen so eingespart werden. Zur wirtschaftlichen Genesung soll neben einem neuen ORF-Gesetz, das bis 2013 160 Millionen Euro an Refundierungen bringt, künftig eben auch Heinzl beitragen.

Bleibt nur zu hoffen, dass dem Entertainer das Grinsen ob dieser schwierigen Aufgabe nicht noch irgendwann vergeht.

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Kommentare

Was mich nur wundert ... der Heinzl geht immer so gerne auf "B- und C Promis" los,
aber über den hört man Sachen, dass einem schelcht wird.

Warum also, redet denn nicht mal z.B. ein Gerry Keszler
über angebliche Gerüchte, die man über den Heinzl so
hört bzw. eine Simone usw.??

Aber wenn das Life Ball Gerücht von ca. vor 2 Jahren
stimmt, dann wär das ja der Hammer und eigentlich
nicht im Sinne des Life Balls, wenn man sowas dort
macht;)))

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Endlich noch mehr Proleten im ORF! Also die Karlich ist ja schon der Oberhammer mit ihren
Dialektversuchen, aber jetzt kommt der "zsuzelnde" Heinzl
als Verstärkung dazu;)

Na hoffentlich hängt er sich nicht wieder so enge
Lederbandln um den Hals und zieht auch noch
absichtlich die Hemden um 3 Nummer zu klein
an, damit man den Mini Bizeps sehen kann;)

Für mich ein Grund nur mehr die Privaten zu schauen,
weil endlich der Heinzl weg ist. Der Typ ist echt ein
Zustand und ich könnt jedes mal kotzen, wenn der
sein Maul aufmacht!

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Re: Endlich noch mehr Proleten im ORF! ....DANN SCHAU DIR DOCH DIE BARBARA KARLICH SHOW AN,DIE IST GENAU DEIN NIVEAU!!!! HAHAHAHAHA

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