Der Iran steht vor seiner nächsten Strafe:
UN-Vetomächte einig bei neuen Sanktionen

Hillary Clinton: Auch Russland und China sind dabei Wäre vierte Runde von Strafmaßnahmen gegen Iran

Der Iran steht vor seiner nächsten Strafe:
UN-Vetomächte einig bei neuen Sanktionen © Bild: Reuters

Der Druck auf den Iran im Atomstreit wächst - trotz eines ersten Einlenkens in Teheran: Die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats haben sich auf einen Resolutionsentwurf über neue Sanktionen geeinigt. "Wir haben in Zusammenarbeit mit Russland und China eine Einigung über einen starken Entwurf erreicht", sagte US-Außenministerin Clinton in einer Senatsanhörung in Washington.

Nähere Einzelheiten über mögliche Sanktionen nannte sie zunächst nicht. Der Entwurf, der nach wochenlangen Beratungen mit Beteiligung Deutschlands zustande kam, solle dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zugeleitet werden.

Zuvor hatte die iranische Regierung mitgeteilt, dass sie einer Forderung der internationalen Gemeinschaft nachgeben und Uran für einen Forschungsreaktor im Ausland anreichern lassen will. Demnach würden 1,2 Tonnen niedrig angereichertes Uran in die Türkei gebracht, um dort gegen stärker angereichertes Uran ausgetauscht zu werden. Die Vereinbarung, die auf Vermittlung Brasiliens und der Türkei zustande kam, war jedoch in den USA und anderen westlichen Staaten, so bei der Europäischen Union, auf Skepsis gestoßen.

Auch Clinton bekräftigte, dass es eine Reihe unbeantworteter Fragen zu der iranischen Mitteilung gebe. Die USA und ihre Partner würden die ernsthaften Bemühungen der Türkei und Brasiliens um eine Lösung anerkennen, so die Ministerin weiter. Aber zugleich würden die fünf ständigen Ratsmitglieder plus Deutschland "damit fortfahren, die internationale Gemeinschaft für eine Resolution mit starken Sanktionen zu gewinnen, die nach unserer Ansicht eine unmissverständliche Botschaft darüber aussendet, was vom Iran erwartet wird". Die fünf ständigen Ratsmitglieder sind die USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich.

(apa/red)

Kommentare

IRAN Strafe! Das wird den Iran schwer beeindrucken, so wie bisher!!

Nur weiter so! Der Iran ist ja auch ein gefährlicher Bruder, der ununterbrochen seine Nachbarn überfällt, Ressourcen klaut, Leute in G.a.skammern schickt und die Welt aus Gier von einer Krise in die andere manövriert. Das Pech des Iran: die haben dort den Atomsperrvertrag unterzeichnet und stehen DESHALB jetzt vor dem Problem, ebenfalls demokratisiert zu werden. Interessanterweise unternimmt die Weltpolizei nichts gegen die vier Staaten, die diesen \'Vertrag\' NICHT unterzeichnet haben (Israel gehört dazu, ERSTAUNLICH, was?). Vielleicht könnten sich diese Abtrünnigen gegen \'BEFRIEDUNGEN\' WEHREN - zumindest DREI davon - und SOWAS paßt nicht in das Konzept der Geldfresser über\'m Teich.
Man muß den Islam keineswegs lieben, um SOWAS heraus zu finden.
Und wir? Glauben ALLES, was der Mainstream bietet.

Seite 1 von 1