Der neue Herminator

Der neue Herminator

HERMANN MAIER. Der Superstar spricht in NEWS erstmals über seinen Skiwechsel. Und wie er noch einmal durchstarten will. Runderneuert. Neues Outfit, neuer Ski, neues Team: Der Herminator will es noch einmal wissen. Und wieder gewinnen.

Die alte Wehranlage beim Kirchner-Sägewerk in Flachau: Die Enns, die im Gebiet der Pongauer Gemeinde entspringt, ist an dieser Stelle knapp fünf Kilometer „alt“. Der prominenteste Flachauer aller Zeiten hat bereits viel mehr Kilometer in den Beinen. Rennkilometer. Hermann Maier steckt seine nackten Füße entspannt ins kalte Wasser. Hier fühlt sich der 34-jährige Ski-Superstar ganz zuhause. Hier ist nach wie vor sein Lebensmittelpunkt, hier ist er aufgewachsen, hier ist er in die Schule gegangen, hier hat er die Maurerlehre absolviert, Häuser gebaut, bevor er mit 25 Jahren als „Spätstarter“ im Skizirkus 1998 in Nagano in den Olymp flog und danach im alpinen Skirennsport völlig neue Maßstäbe setzte.

Spektakulärer Skiwechsel. 24 Stunden vor seiner Abreise zum Schneetraining im chilenischen Portillo empfängt der „Herminator“ NEWS zum exklusiven Foto-Shooting und zum ersten Interview seit seinem spektakulären Skiwechsel. Am 19. Juni hat der Doppelolympiasieger, dreifache Weltmeister, vierfache Gesamtweltcupgewinner und 53fache Weltcupsieger in Salzburg seine Unterschrift unter einen unbefris- teten Ausrüstervertrag mit der Vorarlberger Skifirma Head gesetzt – nach über 30 Jahren bei Atomic. Denn seit seinem dritten Lebensjahr hat der Flachauer den Pongauer Skibauern aus der Nachbargemeinde Altenmarkt die Treue gehalten. Maier: „Ich möchte mich noch einmal bei Atomic für die vielen guten und so erfolgreichen Jahre bedanken. Aber nach reiflicher Überlegung habe ich mich jetzt für einen Materialwechsel entschieden. Ich brauche einfach eine neue Herausforderung“ (siehe Interview im neuen NEWS).

Leicht hat sich Maier die Entscheidung nicht gemacht, betont er immer wieder. Aber die Beziehung zu Atomic habe zuletzt „einen Punkt erreicht, wo man endgültig ansteht“. Geld habe beim Skiwechsel jedenfalls keine Rolle gespielt. Vielmehr wolle er in einem neuen, motivierten Team noch einmal voll durchstarten.

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