Der Frühling verlief laut Statistik normal: Temperaturen entsprachen Durchschnitt!

Niederschlagsmengen waren allerdings zu groß

Der meteorologische Frühling ist - statistisch gesehen - normal verlaufen und brachte weniger Außergewöhnliches als in anderen Jahren. Für große Teile Österreichs entsprach die Temperatur dem langjährigen Mittel. Der höchste Wert wurde mit 29,3 Grad am 22. Mai in Salzburg-Freisaal gemessen, mit minus 24,1 Grad war es am 13. März in Seefeld am kältesten.

Im März herrschten zunächst noch winterliche Temperaturen, ehe um den 20. deutliche Erwärmung einsetzte. Große Niederschlagsmengen gab es besonders nördlich der Donau, unternormale Mengen nur im Südosten. Der April brachte uns den typischen Wechsel, verlief aber insgesamt normal bis übernormal mild mit etwas mehr Niederschlag. Der Mai verlief in dieser Beziehung ebenso wie sein Vormonat.

Der sonnenreichste Frühling wurde mit 571 Stunden in Klagenfurt verzeichnet, Bregenz registrierte mit nur 441 Stunden die geringste Anzahl. Verglichen mit dem Normalwert war es in Wien besonders sonnig: 570 statt 517 Stunden entsprechen 110 Prozent des Solls. (apa)