Der FC Bayern ist wieder zum Fürchten:
Münchner schießen VfL Bochum mit 5:1 ab

Christian Fuchs sorgt per Freistoß für Ehrentreffer Werder Bremen verliert Topspiel gegen Schalke 04

Der FC Bayern ist wieder zum Fürchten:
Münchner schießen VfL Bochum mit 5:1 ab © Bild: Reuters

Der FC Bayern München ist nach einer weiteren Demonstration neuer Stärke bis auf zwei Punkte an Spitzenreiter Bayer Leverkusen herangerückt. Der deutsche Fußball-Rekordmeister (30 Punkte) kam beim VfL Bochum zu einem klaren 5:1-Sieg und könnte am letzten Spieltag der Bundesliga-Hinrunde sogar noch die Herbstmeisterschaft feiern. Tuchfühlung zur Spitze hielt auch der Hamburger SV (28), der mit dem 4:0 beim 1. FC Nürnberg seine Negativ-Serie beendete. 1899 Hoffenheim kam gegen Eintracht Frankfurt nicht über ein 1:1 hinaus. Borussia Mönchengladbach bezwang Hannover 96 mit 5:3, der SC Freiburg und der 1. FC Köln trennten sich 0:0.

Beflügelt von der 4:1-Gala in Turin und dem Einzug ins Champions-League-Achtelfinale sorgte der deutsche Rekordmeister schon früh für klare Verhältnisse: Erst verwertete Mario Gomez (23. Minute) ein Zuspiel seines Sturmpartners Ivica Olic zum 1:0, dann grätschte VfL-Verteidiger Mergim Mavraj (33.) eine Gomez-Flanke ins eigene Netz, ehe auch noch Olic (43.) jubeln durfte. Wieder Olic (50.) und Danijel Pranjic (56.) schossen schließlich den Kantersieg heraus. Bochums ÖFB-Teamspieler Christian Fuchs (76.) betrieb mit einem abermals sehenswerten Freistoß aus spitzem Winkel nur Ergebniskosmetik.

Werder Bremen hat die große Chance verpasst, bis auf einen Punkt an Spitzenreiter Bayer Leverkusen heranzurücken. Die Bremer verloren vor 37.000 Zuschauern gegen den FC Schalke 04 mit 0:2 (0:0) und rutschten mit 28 Zählern auf den vierten Rang ab. Es war für Werder die erste Pleite nach zuvor 23 Pflichtspielen ohne Niederlage. Neuer Tabellenzweiter der deutschen Fußball-Bundesliga ist der FC Schalke, für den Kevin Kuranyi (47. Minute) und Jan Moravek (72.) den Auswärtssieg herausschossen, den der Österreicher Sebastian Prödl von der Werder-Ersatzbank aus beobachten musste.

Einen weiteren Dämpfer gab es für die Hoffenheimer, bei denen Andreas Ibertsberger bis zur 88. Minute im Einsatz war. Nach zuvor zwei Heimniederlagen war es für die Elf von Trainer Ralf Rangnick gegen die Eintracht wieder nichts mit einem "Dreier" im eigenen Stadion. Zwar brachte Sejad Salihovic (9.) 1899 per Foulelfmeter in Führung, nachdem Vedad Ibisevic vom Ex-Hoffenheimer Selim Teber zu Fall gebracht worden war. Doch mit einem abgefälschten Fernschuss glich Pirmin Schwegler (61.) noch aus. Ümit Korkmaz spielte bei den Frankfurtern 84 Minuten lang auf der linken Flanke.

(apa/red)