Der Axe-Effekt stinkt ordentlich ab: Inder
zieht gegen Unilever-Konzern vor Gericht

Trotz siebenjährigen Gebrauchs immer noch Single Vaibhav Bedi: "Ich fühle mich einfach betrogen"

Der Axe-Effekt stinkt ordentlich ab: Inder
zieht gegen Unilever-Konzern vor Gericht © Bild: Reuters/Halder

Der 26-jährige Inder Vaibhav Bedi hat genug vom Axe-Effekt: Trotz siebenjährigen Gebrauchs hat er noch immer kein Mädchen abbekommen. Und das, obwohl er sich - Versprechungen der Werbung zufolge - des weiblichen Andrangs kaum erwehren können sollte. Grund genug, dachte der junge Mann, den Unileverkonzern vor Gericht zu zerren.

"Ich fühle mich betrogen", gab der 26-Jährige zu Protokoll, "In der Werbung wird gezeigt, dass Frauen geradezu verrückt werden, wenn Männer den Axe-Duft auftragen. Ich aber habe noch immer keine Freundin."

Dafür aber reichlich andere Beschwerden: Der enttäuschten Hoffnung folgten Depressionen und andere psychische Beschwerden. Die beziffert er nun vor einem indischen Gericht mit umgerechnet 30.000 Euro. Einer Summe, die er jetzt vom Axe-Hersteller Unilever zurück haben will.

Ob es soweit kommt, steht aber noch in den Sternen. Zunächst einmal hat der zuständige Richter die Verhandlung angehalten: Erst gelte es, Gutachten über die Wirkung von Gels, Shampoos, Parfums und Deos zu erstellen. Welchen Geschlechts die mit den Gutachten beauftragten Sachverständigen sind, ist nicht bekannt.
(red)