Tag der Depression von

Depression: So viele
Österreicher sind betroffen

Wie Sie eine Depression erkennen und was Sie gegen sie tun können

Traurige Frau © Bild: iStockphoto.com

Immer mehr Menschen leiden weltweit an einer Depression. In den Jahren 2005 bis 2015 ist die Zahl der Betroffenen um 18 Prozent gestiegen. In Österreich sind rund 7,7 Prozent der Bevölkerung betroffen.

Rund 7,7 Prozent der Österreicher leiden an einer Depression. Diagnostiziert ist die Erkrankung jedoch nur bei 5,7 Prozent der Bevölkerung, wie eine Gesundheitsbefragung der Statistik Austria aus dem Jahr 2014 zeigt. Mehr als 20 Prozent aller Menschen erkranken einmal im Leben an einer Depression. Frauen sind zwei- bis dreimal häufiger betroffen als Männer.

Symptome der Depression

Eine Depression kann in jedem Alter auftreten und ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die sich durch eine niedergedrückte Stimmungslage, Interessen- und Antriebslosigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit äußert. Sie ist häufig auch mit sozialem Rückzug des Betroffenen verbunden und nicht zu verwechseln mit vorübergehender Traurigkeit oder Unlust. Die gute Nachricht: Depressionen sind gut behandelbar. Wichtig ist es allerdings, rechtzeitig Hilfe zu suchen und anzunehmen.

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So wird die Depression behandelt

In der Behandlung werden meist psychotherapeutische Maßnahmen mit einer medikamentösen Therapie kombiniert: Gegen Depressionen gibt es eine Reihe von sehr wirksamen Arzneien. Diese Antidepressiva wirken ganz gezielt gegen das bei den Betroffenen gestörte Gleichgewicht der Neurotransmitter Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. "Entscheidend für den Behandlungserfolg ist, dass sich der Patient genau an den Therapieplan hält", unterstreicht Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Auch pflanzliche Präparate können helfen

In vielen Fällen helfen auch milde pflanzliche Präparate aus der Apotheke. Diese enthalten meist Extrakte von Johanniskraut, welches schon in der Antike zur Behandlung psychischer Erkrankungen eingesetzt wurde. "Bei leichten und mittelschweren Depressionen wirken Johanniskrautpräparate gleich gut wie synthetische Psychopharmaka und sind dabei wesentlich besser verträglich", weiß Podroschko.

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