Davis Cup von

Spanien mit Ferrer

Rafael Nadal sagt für das Duell mit Österreich ab. Aber Ferrer und Almagro sind im Team.

Davis Cup - Spanien mit Ferrer © Bild: Reuters/Romero

Spanien tritt im Viertelfinale des Tennis-Davis-Cups vom 6. bis 8. April daheim auf Sand in Oropesa del Mar gegen Österreich ohne Rafael Nadal, aber mit David Ferrer an. Team-Kapitän Alex Corretja nominierte den Weltranglisten-Fünften wie auch Nicolas Almagro (ATP-11.), Marcel Granollers (24.) und Doppelspezialist Marc Lopez in sein Team. Ferrer und Almagro werden wohl die Einzel bestreiten.

Ferrer hatte im Dezember angekündigt, heuer nicht im Davis Cup zu spielen. Der noch bis nächsten Montag 29-Jährige hatte beim 5:0-Erstrundenerfolg der Iberer im Februar in Oviedo gegen Kasachstan gefehlt. Genauso sah die Lage bei Rafael Nadal aus, über ein Antreten des Weltranglisten-Zweiten war auch spekuliert worden. Der 25-Jährige entschied sich aber nun gegen seinen Einsatz am Oster-Wochenende.

Österreichs Davis-Cup-Kapitän Clemens Trimmel zeigte sich von der Zusammensetzung des Aufgebots seines Amtskollegen Alex Corretja wenig überrascht. "Wir sind trotzdem Außenseiter", meinte der 33-Jährige. Angesichts des Rekords von 22 gewonnenen Heimspielen en suite gibt es kaum eine Aufstellungsvariante, mit der die Iberer zu Ostern die Favoritenrolle abgeben würden. Nadal habe laut Sport-Tageszeitung "Marca" wegen einer Sehnenentzündung im Knie abgesagt.

ÖTV nimmt Sparring-Partner mit
Das österreichische Tennis-Davis-Cup-Team wird mit sechs Spielern anreisen. ÖTV-Kapitän Clemens Trimmel nominierte mit Jürgen Melzer, Andreas Haider-Maurer, Oliver Marach und Alexander Peya das Team vom 3:2-Sieg gegen Russland, zudem fahren - vorerst als Sparringpartner - die Vorarlberger Martin Fischer und Julian Knowle mit.

Dass ein österreichischer Sieg in Spanien eine Sensation wäre, ist Trimmel bewusst. "Deshalb wird jeder einzelne Punkt, den wir dort vielleicht holen werden, ein Riesenerfolg fürs österreichische Tennis sein." Daher wird auch das Maximum aus den Möglichkeiten ausgeschöpft. "Ich will so oft wie möglich den gesamten Kader bei einem Davis-Cup-Match mit dabei haben", begründete Trimmel die Nominierung von Fischer und Knowle.