Datenfalle Laptop: Auf mobilen Computern leben Daten & Informationen sehr gefährlich

Nur ganz wenige fertigen regelmäßige Backups an

Laptops sind zwar platzsparend und äußerst praktisch, für die darauf befindlichen Daten allerdings eine gefährliche Falle. Wer seine Files nicht per Backup sichert, kann sich im Falle eines Verlustes davon komplett verabschieden. Wie eine Studie des Sicherheitsdienstleisters Symantec zeigt, sind rund 42 Prozent aller Datenverluste auf Diebstahl oder Verlieren zurückzuführen.

Gerade für Firmen ist die Sicherung der mobilen Daten ein entscheidender Punkt. Ist der Laptop erst einmal in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen, sind oft wertvolle Informationen ebenfalls dahin. Laut Symantec machen mobile Daten, also jene auf portablen Geräten, durchschnittlich 25 Prozent der Computer- Arbeitsplätze aus.

Die Laptops, Smartphones und Organiser gehen vorzugsweise im Auto (mit 46 Prozent der häufigste Tatort), am Flughafen oder im Zug verloren. Allerdings gehört auch das eigene Unternehmen zur Hochrisikozone - knapp 50 Prozent der von Symantec Befragten hatten im Büro einen "Schwund" zu verzeichnen.

Der finanzielle Schaden kann schmerzhaft sein: Mehr als ein Viertel der Befragten bezifferte diesen mit einer Gesamtsumme zwischen 1.000 und 5.000 Euro, immerhin noch knappe sechs Prozent mussten sogar Verluste von über 10.000 Euro hinnehmen.

Das Risikobewusstsein ist demgegenüber noch vergleichsweise gering, wie sich zeigte. Nur 66 Prozent der Befragten nehmen regelmäßig Sicherungen der Daten auf den Firmennotebooks vor.

Zudem ist laut Angabe der Umfrageteilnehmer in nur 55 Prozent der Fälle die IT-Abteilung für das Backup zuständig. Bei 40 Prozent der Befragten sind es die Nutzer selbst. Dies birgt die Gefahr, dass diese entweder technisch überfordert sind oder ihnen im Alltagsstress schlicht die Zeit für regelmäßige Datensicherung fehlt. (APA/red)