Das Tor nach China steht Österreich offen

Markus R. Leeb über den Austro-Erfolg bei der Expo Kommentar: Was ist Ihre MEINUNG zu dem Thema?

Das Tor nach China steht Österreich offen © Bild: NEWS

Ob sich Investitionen rechnen, weiß man oft erst, wenn das Geld ausgegeben ist. Im Fall der derzeit in Shanghai laufenden größten Weltausstellung aller Zeiten war die Teilnahme Österreichs Pflicht. Aber nun, wenn die Expo 2010 zu Monatsende ihre Pforten schließt, steht auch fest, dass die Präsentation Österreichs ein voller Erfolg war.

Die 16 Millionen Euro, die Wirtschaftskammer (4 Mio.) und Wirtschaftsministerium (12 Mio.) investiert haben, werden vielfach über steigende Exporte und wertvolle Forschungskooperationen ins Land zurückfließen. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl haben dabei ausgezeichnet
kooperiert. Ich selbst war bei meinem Shanghai-Besuch letzte Woche erstaunt über das große Interesse Chinas an Österreich und den festen Willen der chinesischen Regierung, die Zusammenarbeit mit Österreich auszubauen. Das wurde im Rahmen des Expo-Auftrittes erreicht. Das Tor nach China, unserem seit heuer wichtigsten Übersee-Exportmarkt, steht weit offen. Allerdings dürfen wir mit dem Ende der Expo 2010 nicht nachlassen. Damit die Investition nachhaltig wirkt, braucht es eine Weiterführung, vor Ort in China. Diese zu konzipieren ist die Herausforderung der nächsten Wochen.

Markus R. Leeb

leeb.markus@news.at

Kommentare

derpradler
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Da kann Österreich aber stolz sein. China ist ein Folterstaat, ein Staat mit dem "anständige" Menschen keine Geschäfte machen sollten!

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Re: Da kann Österreich Auch die USA sind ein Folterstaat. Ein wesentlich schlimmerer, nebenbei bemerkt. Ein Staat, der ununterbrochen Angriffskriege führt, was man den bösen Chinesen so einfach nicht vorwerfen kann. Ein Staat, mit dem anständige Menschen keine Geschäfte machen sollten. Anständige Menschen würden das auch nicht tun, aber die Geschäfte laufen über die, vom Kapital gesteuerten Politiker. Pekunia non olet.
Gibt\'s da \'anständige\' Leute?

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