Das große Energie-Extra zeigt, wie Sie effizient Strom sparen

Das große Energie-Extra zeigt, wie Sie effizient Strom sparen

"Stromsparmeister". Info-Offensive für mehr Energieeffizienz im Haushalt – prominente Österreicher & NEWS zeigen, wie’s geht

Topprodukte.at. Eine Internet-Plattform listet die energieeffizientesten Geräte auf

Effizienz auf einen Blick. Wie findet man unter allen angebotenen Elektro- und Haushaltsgeräten die energieeffizientesten? Die Website www.topprodukte.at listet für jede Gerätekategorie – von Kühlschränken bis zu Unterhaltungselektronik – die effizientesten 10 bis 30 Produkte, die derzeit am österreichischen Markt erhältlich sind, in einem Ranking auf. Insgesamt mehr als 2.200 Produkte in über 100 Kategorien werden nach ihrer Energieeffizienz standardmäßig bewertet. Je nach Kategorie fließen dabei auch Kriterien wie Wasserverbrauch oder Reinigungswirkung in die Bewertung ein.
Diese von klima:aktiv, der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums, initiierte und von der Österreichischen Energieagentur gemanagte Internet-Plattform bietet Privatkunden ebenso wie professionellen EinkäuferInnen eine neutrale Orientierungs- und Entscheidungshilfe für Haushalt und Büro. Auch die „Stromsparmeister“ empfehlen bei ihren Beratungen primär Geräte, die auf topprodukte.at gelistet sind.

Auch Steffi Graf spart mit neuem Kühlschrank
Die Ex-Weltklasseläuferin hat sich erst vor wenigen Wochen einen neuen Kühlschrank gekauft: „Der braucht um 40 Prozent weniger Strom als der alte – und läuft noch dazu viel leiser.“ Eine echte Win-Win-Situation also.

Übersicht: Die Web-Plattform topprodukte.at bewertet mehr als 2.200 Geräte in über 100 Kategorien.

Das Interview: Energie-Fachmann Walter Göllesz über die Notwendigkeit des Stromsparens

Walter Göllesz ist Geschäftsführer sowohl der Energie Allianz Austria als auch der Energievertriebsgesellschaft der burgenländischen Bewag.

NEWS: Wieso propagieren Energieversorgungsunternehmen wie die Bewag Stromsparkampagnen, wenn sie doch im Grunde so viel Strom wie möglich verkaufen wollen?

Göllesz: Erstens, weil wir mit dem Zeitgeist gehen müssen und auch für uns zufriedene Kunden das oberste Ziel sind. Und unsere Kunden verlangen eben heute verstärkt nach Informationen, wie sie am besten Energie sparen können. Zweitens gibt es verbindliche Auflagen der EU, denen alle Energieversorger nachkommen müssen.

NEWS: Wie sehen diese EU-Zielvorgaben konkret aus?

Göllesz: Die EU-Richtlinie zur Endenergie-Effizienz schreibt allen Mitgliedsländern vor, ab 2008 Fördermaßnahmen und Beratungsprogramme zur Erreichung der Effizienzziele in die Wege zu leiten. Als erste Stufe sollen bis 2015 neun Prozent bei der Endenergie eingespart werden. Das langfristige Ziel lautet sogar minus 30 Prozent bis zum Jahr 2030.

NEWS: Welche Aufgabe kommt da den Energieversorgern zu?

Göllesz: Die nationalen Energieversorgungsunternehmen sind verpflichtet, ihre Kunden über die Potenziale des Energiesparens aufzuklären und Tipps für den optimalen Umgang mit Energie zu liefern. Dieser Auflage kommen wir unter anderem mit dem „Stromsparbuch“ nach.

NEWS: Laut Studie der TU Wien sind bei Haushalts-geräten in den vergangenen 30 Jahren ohnehin Effizienzsteigerungen von bis zu 70 Prozent erreicht worden. Wieso steigt dann der Stromverbrauch in Österreich trotzdem kontinuierlich um rund zwei Prozent pro Jahr an?

Göllesz: Zum einen wegen der langen Nutzungsdauer von Altgeräten in den Haushalten – diesbezüglich liegt Österreich im europäischen Vergleich sogar an letzter Stelle. Außerdem sind in Summe immer mehr Elektrogeräte im Einsatz.

NEWS: Die Masse macht’s also …

Göllesz: Genau. Was auch kein Wunder ist, wenn man bedenkt, dass es in vielen Haushalten heutzutage gleich mehrere PCs plus Modems etc. gibt. Und
die laufen oft auch nachts im Standby-Modus, sind also in ständigem Bereitschaftsdienst. Ein anderes Beispiel sind die beliebten Espressomaschinen: Statt sie nur dann anzustecken, wenn man sich tatsächlich einen Kaffee zubereiten will, hängen diese Geräte rund um die Uhr am Netz – und verbrauchen damit natürlich viel unnützen Strom.

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