Das Duell in Blau-Orange

Das Duell in Blau-Orange

Warum H.-C. Strache und Jörg Haider nun erbittert wie nie um Partei-Millionen und Wähler kämpfen. Und wie ultra-brutal der rechte Endkampf im Wahljahr 2006 noch wird.

Er werde es allen „schon noch zeigen“, sagt der Mann mit dem gehetzten Blick und der rauchigen Stimme. Dass sein Anti-EU-Volksbegehren ein „Flop“ gewesen sei, wie seine politischen Gegner – allen voran das BZÖ – nun süffisant kommentieren, sei „absurd“. Spätestens bei der Nationalratswahl würden alle schon „noch staunen“. Er habe immerhin einen „Masterplan“, und der „andere“ habe schlicht „nichts mehr“. Und schließlich habe er bei seinem erstem „Volksbegehren mehr Stimmen erreicht als der andere 1987 bei seinem Anti-Privilegien-Volksbegehren.“

Der eine, der so gern ein „Original“ sein will und sich doch selbst immer wieder mit dem „anderen“ vergleicht, ist Heinz-Christian Strache.
Jener FPÖ-Chef, der in seinem einstigen politischen Vorbild nur mehr einen „Verräter“ sehen will, den es politisch zu beseitigen gelte. Um den „anderen“ – Jörg Haider – zu besiegen, ist er zu vielem – zu fast allem – bereit. Dafür wird er in den nächsten Wochen weiter durch Österreich tingeln und gegen Ausländer und die EU polemisieren. Vor allem in Kärnten – wo Haider verzweifelt um ein Grundmandat kämpft – will er weiterhin omnipräsent sein. Nicht, weil er glaubt, dass er dort reüssieren könnte – sein Anti-EU-Volksbegehren hat in Kärnten nur ein paar tausend Stimmen erhalten –, nein, nur um den „anderen“ in den politischen „Ruhestand“ schicken zu können. Denn gemeinsam ist den beiden ehemaligen blauen Freunden nur noch der erbitterte Kampf gegeneinander. Ab jetzt – zumindest darüber ist man sich bei Blau und Orange einig – gehe es um den politischen „Endkampf“.

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