Das Christkind wird 2010 schön spendabel: Österreicher geben mehr für Geschenke aus

Rund 298 Euro sind im Weihnachtsbudget eingeplant Die liebsten Austro-Geschenke unterm Christbaum

Das Christkind wird 2010 schön spendabel: Österreicher geben mehr für Geschenke aus

Die Österreicher sind heuer zu Weihnachten spendabler und wollen durchschnittlich 298 Euro für Geschenke ausgeben. Das sind um 26 Euro oder rund 10 Prozent mehr als im Krisenjahr 2009. Die Unter-35-Jährigen wollen als einzige Altersgruppe sparen, geht aus einer Umfrage von Ernst Young hervor.

Die Österreicher sind beim Christkindl großzügiger als die Deutschen, die im Durchschnitt nur 232 Euro (+ 3 Prozent) ausgeben wollen, und die Schweizer, die im Durchschnitt 301 Franken (rund 220 Euro) nach 267 Franken einplanen.

Gutscheine verdrängen Bücher
Liebstes Weihnachtsgeschenk der Österreicher sind heuer Gutscheine/Geld, die damit Bücher vom ersten Platz verdrängen. Fast zwei Drittel (62 Prozent) der insgesamt 500 Befragten gaben an, Gutscheine/Geld verschenken zu wollen, 59 Prozent nannten Bücher. Ebenfalls hoch im Kurs stehen Kleidung und Spielzeug. Zunehmend beliebter werden auch Sportartikel und Gesundheitsprodukte. Weniger populär sind heuer CDs, DVDs und Kosmetika.

Nicht alle sind spendabel
Bei der jüngeren Generation kommt vom Wirtschaftsaufschwung bisher noch wenig an, so Markus Jandl, Partner bei Ernst Young und Leiter der Branchengruppe Retail und Consumer Products. Die Unter-35-Jährigen wollen heuer als einzige Altersgruppe weniger ausgeben: 224 nach 230 Euro. Am spendabelsten zeigen sich die Österreicher zwischen 36 und 45 Jahren mit 334 (nach 286) Euro.

Mit den durchschnittlich 298 Euro haben die Österreicher aber das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht. In der Umfrage des Jahres 2007 lag der Durchschnittsbetrag bei 326 Euro. Männer und Frauen sind übrigens praktisch gleich spendabel. Allerdings haben Frauen ihr Budget deutlich stärker erhöht als Männer. Für den Handel rechnet die Beratungsfirma nicht zuletzt wegen der aktuellen Konjunkturprognosen und ihrer Weihnachtsgeschäfts-Studie "mit einem kräftigen Plus". Fachgeschäfte und Fachmärkte werden am stärksten von der Kauflaune der Österreicher profitieren.

(apa/red)

Kommentare

Äußerst interessant ist die Tatsache, dass alle über das überdimensionale Sparket - Minimum raunzen - Maximum die wüstensten Beschimpfungen von sich geben, und trotzdem ungeacht dessen, ob leistbar oder nicht - einkaufen, als ob es kein morgen gäbe. Ich persönlich habe mein Budget für Weihmachten reduziert. In diesem Sinne alle Raunzer und Nörgler "Frohe Weihnachten"

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Kauflust - erst mal nachdenken. Man kann nur hoffen, dass ein großer Anteil des Geldes auch in Österreich verbleibt indem österreichische Konsumgüter gekauft werden und nicht unsere Außenhandelsbilanz verschlechtert wird indem nur Importgüter erworben werden.

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Re: Kauflust - erst mal nachdenken. da ich nun schon mehrmals als ewiggestriger und strache freund genannt wurde, werde ich beweisen das ich kein ausländerfeind bin, weshalb ich meine weihnachsgeschenke nur mehr im ausland kaufen werde.

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Re: Kauflust - erst mal nachdenken. Was soll ich denn meinen Liebsten schenken? Österreichische Schraubenzieher?

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