Darabos weiß von keinen Verzögerungen: Einsatz der Eurofighter wie geplant ab Juli

Minister sei für Gegengeschäft nicht verantwortlich Darabos sieht keine Ausstiegsmöglichkeit aus Vertrag

Darabos weiß von keinen Verzögerungen: Einsatz der Eurofighter wie geplant ab Juli © Bild: APA/Jäger

Verteidigungsminister Darabos hat erneut Berichte über grobe Probleme bei der Einführung der Eurofighter zurückgewiesen. Der Minister gestand zwar für die Einführungsphase übliche Probleme ein, er bestritt jedoch einen Zusammenhang mit seinem Eurofighter-Deal. Der Luftraum werde wie geplant ab dem 1. Juli mit den Eurofightern gesichert, so Darabos.

Darabos zeigte sich "ein bisschen verwundert, dass eine Zeitung von der anderen Geschichten ohne Quellenhintergrund abschreibt". Das sei ein Bereich, der ihm "auf den Geist geht", so der Minister. Die schon in Österreich befindlichen fünf Jets seien bereits in der Luft gewesen, erklärte Darabos.

Fragwürdige Geldflüsse
Über angebliche fragwürdige Geldflüsse im Zusammenhang mit dem Eurofighter habe er keinerlei Informationen. Er zeigte sich aber verwundert, dass die aufgetauchten Unterlagen über mögliche Unregelmäßigkeiten nicht im U-Ausschuss behandelt worden sein. Eine Ausstiegsmöglichkeit aus dem Vertrag sehe er aber nicht, sagte Darabos.

Die jüngsten Medienberichte über Zahlungen im Rahmen der Gegengeschäfte seien auch nicht Sache des Verteidigungsressorts, sondern des für die Kompensationsgeschäfte zuständigen Wirtschaftsministeriums, sagte Darabos. Er habe die Eurofighter nicht gekauft und hätte sie auch nicht gekauft, so der Minister.

(apa/red)