Darabos im NEWS-Interview: "Die ÖVP ist der erste Lobbyist der Firma Eurofighter"

Verteidigungsminister rechnet mit seinen Gegnern ab SPÖ-Politiker will die Bundesheer-Miliz stärken

Das Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht in seiner aktuellen Ausgabe ein umfassendes Interview mit Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ). Darabos rechnet darin mit seinen Gegnern, der ÖVP und dem Jet-Hersteller ab.

Zur derzeit gegen ihn laufenden Kritikwelle, sagt Darabos: "Das ist eine bewusst gesteuerte Kampagne der Eurofighter-Befürworter. Ich stelle fest: Die ÖVP ist mittlerweile der erste Lobbyist der Firma Eurofighter."

Er werde - "im Gegensatz zu meinem Vorgänger", so Darabos kämpferisch, "die Miliz stärken". Zudem habe er "60 Millionen Euro mehr für das Verteidigungsbudget herausverhandelt, als mir Finanzminister Molterer ursprünglich zugestehen wollte." Sein Fazit: "Wenn die Kritik jetzt lautet, das Budget für das Heer sei zu niedrig, dann richtet sich diese Kritik gegen den Finanzminister Molterer."

Und weiter: "Das Verteidigungsressort wurde 24 Jahre lang von ÖVP- und FPÖ-Ministern regiert. Es ist absurd, plump und durchsichtig, nach 120 Tagen Darabos zu behaupten, ich sei für alles verantwortlich. Die Wahrheit ist: Man will mich in der Eurofighter-Frage schwächen. Einfach, weil man andere Interessen vertritt als auch das Steuergeld der Österreicher aufzupassen. Dass die ÖVP jetzt aufseiten von Eurofighter kämpft, schadet unserer Verhandlungsposition und damit auch den österreichischen Steuerzahlern."

Die ganze Story lesen Sie im aktuellen NEWS!