Darabos besuchte Blauhelme am Golan:
Mahnende Worte an syrische Regierung

Verurteilung der "menschenverachtenden Gewalt" UNO-Mission kann Auftrag "zu 100 Prozent erfüllen"

Darabos besuchte Blauhelme am Golan:
Mahnende Worte an syrische Regierung © Bild: APA/BUNDESHEER/PETER LECHNER

Verteidigungsminister Darabos hat sich bei einem Kurzbesuch der österreichischen UNO-Soldaten am Golan ein Lagebild von Syrien verschafft. Er habe in der "angespannten Situation" auch mit Soldaten, die "gut vernetzt" sind, gesprochen, berichtete Darabos' Sprecher.

Aus den Gesprächen erfuhr der Minister, dass es trotz der innenpolitischen Krise in Syrien "keine Einschränkungen in der Auftragserfüllung" der UNO-Mission UNDOF gebe. Österreich beteiligt sich seit 1974 an der Mission und stellt derzeit 380 Soldatinnen und Soldaten.

Die UNO-Mission komme ihrer Aufgabe, das Truppentrennungsabkommen zwischen Israel und Syrien sowie die Pufferzone zwischen den beiden Staaten zu überwachen, "zu 100 Prozent nach", sagte Hirsch der APA. Die angespannte Situation mache sich angesichts verstärkter Kontrollen durch Sicherheitskräfte im Bewegungsspielraum der Soldaten bemerkbar. Die Lage an der Grenze zwischen Syrien und Israel sei "völlig ruhig". Die Sicherheitslage in Syrien bezeichnete der Sprecher als derzeit angespannt, aber ebenfalls "ruhig". An der UNO-Mission zeichne sich deswegen "keinerlei Änderungen" ab.

"Großes Lob" für Austro-Soldaten
Der Minister war amvon Damaskus direkt ins Camp Faouar der UNO im Südwesten Syriens gereist. Er war mit dem Force Commander Generalmajor Natalio C. Ecarma sowie mit dem österreichischen Kontingentskommandanten zusammengekommen. Der philippinische Truppenkommandant habe Darabos "großes Lob" für die Arbeit der österreichischen Soldaten ausgesprochen. Österreich stellt das größte Kontingent. Darabos Rückreise ist noch am Dienstag, in der Nacht vorgesehen.

Bereits vor seinem Abflug hatte Darabos die "menschenverachtende Gewalt gegen friedliche Demonstranten" scharf verurteilt. "Es ist mir ein Bedürfnis, gerade in dieser für den gesamten Raum herausfordernden Situation bei den Blauhelmen zu sein", hatte er gesagt. Sein Besuch solle "auch ein Signal an die syrische Regierung sein, dass Österreich die Ereignisse in der Region sehr genau beobachtet".

(apa/red)

Kommentare

Darabosauf Spritztour Und was kostet der Spaß den Steuerzahler ? Und viel wichtiger - was hats gebracht ? Den Floskelaustausch hätte man auch per Telefon erledigen können, und wenn die Syrer das abhören würden dann wüßten sie wenigstens, welches Signal Darabos hier senden wollte. Leute, das ist Vergeudung von Steuergeld. Oder haben wir zuviel davon ? Wenn ja, dann gebt es uns zurück.

K-F-R melden

Signal :) Ö. will dort ein Signla an Syrien geben :)

Noch lächerlicher gehts aber eh nicht.

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Danke!!! Mit einem Satz alles gesagt!!!!

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Re: Signal :) NEIN, NEIN; wenn Darabos mit seinen Heerscharen in Syrien einfällt wird die arabische Welt erbeben!!!

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