Dank der höheren Preise: Heimische Handelsumsätze um 3,2 Prozent gestiegen

Verkauf an Nichtnahrungsmitteln legte besonders zu Gegenüber Mai nominell um 1,7 Prozent gestiegen

Der österreichische Handel hat dank der deutlich höheren Nahrungsmittelpreise seine Umsätze im ersten Halbjahr spürbar erhöht. Wie aus veröffentlichten Zahlen der Statistik Austria hervorgeht, sind die Umsätze im Einzelhandel in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 3,2 Prozent gewachsen. Real - also nach Abzug der Mehrumsätze aus Preiserhöhung - hat der heimische Handel um 1,7 Prozent zugelegt.

Im Juni hat sich der Aufwärtstrend im Handel noch verstärkt. Laut den vorläufigen Statistik-Daten legten die Umsätze im Vergleich zum Vorjahresmonat nominell 3,7 Prozent und real 1,9 Prozent zu - auch wenn der Juni heuer mit 25 Einkaufstagen einen Einkaufstag mehr als der Juni 2006 hatte. Gegenüber dem Vormonat Mai sind die Handelsumsätze unter Berücksichtigung von Saison- und Einkaufstagseffekten damit nominell um 1,7 Prozent gestiegen.

Im Einzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren sind die Umsätze im Juni gegenüber dem Vorjahreszeitraum nominell um 3,7 Prozent gestiegen. Hier waren die Mehrumsätze fast zur Gänze auf Preissteigerungen zurückzuführen. Aus dem Mehrverkauf haben sich die Umsätze der Einzelhändler mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren nur um 0,2 Prozent erhöht. Tatsächlich mehr verkauft hat dagegen im Juni der Handel mit Nichtnahrungsmitteln, wo die Umsätze laut Statistik ohne Berücksichtigung der Inflation im Jahresvergleich um 3,7 Prozent bzw. nach Abzug der Teuerung um 3,0 Prozent zugelegt haben.

(apa/red)