Dancing Stars von

Dancing-Doc Marco Angelini

Jetzt appelliert sein Vater Marc: "Wäre schön, wenn er wirklich Arzt würde"

Marco Angelini, Maria Santner © Bild: ORF/Hans Leitner

Der Sohn nimmt den Ballroom gerade im Sturm: Jury und Publikum von "Dancing Stars“ lieben Marco Angelini, 29, genannt "der tanzende Sänger aus Voitsberg“. Sein medizinisches Talent, erfolgreich vertieft in jahrelangem Studium, bleibt derweil ungenutzt. Aus gutem Grund. " So schön die Medizin ist - ich habe das Gefühl, mir zeigt gerade jemand da oben den Weg auf die Bühne und ich fühle, dass dieser richtig ist.“ Chancen wollten genutzt, nicht im Alter als vergeben beweint werden.

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Angelinis Vater, Mitbegründer und nunmehr Vizepräsident und Nationaldirektor der Special Olympics, betrachtet die Karriere des Sohnes mit gemischten Gefühlen. Er und Gattin Bärbel, seit Jahrzehnten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen im leidenschaftlichen Einsatz, reisten mit Marco regelmäßig zu den weltweiten "Special Olympics“-Wettbewerben. Bestaunten seine Studienerfolge im medizinischen Fach. Und glauben heute noch daran, dass der aus "DSDS“, dem Dschungelcamp, "Promi-Dinner“ und "Dancing Stars“ bekannte Sohn einen großartigen Mediziner abgäbe.

"Natürlich wäre es aus unserer Sicht schön, wenn er im medizinischen Bereich Fuß fassen würde“, meint Vater Marc. "Er wäre ein großartiger Arzt, weil er nicht nur im Studium begeistert dabei war, sondern auch die menschliche Komponente erfüllt, auf Menschen zugehen, sich einfühlen kann.“

Die Tänze der vierten Liveshow

Und auch in der vierten Live-Show des ORF-Tanzevents muss wieder ein Paar die "Dancing Stars" verlassen - welches, das entscheiden einmal mehr Jury (Balázs Ekker, Hannes Nedbal, Thomas Schäfer-Elmayer und Nicole Burns-Hansen) und Publikum zu gleichen Teilen.

Daniel Serafin und Roswitha Wieland

Paar 01: Daniel Serafin und Roswitha Wieland zeigen einen Paso doble („Black Pearl“). Mit dem Paso doble hat Daniel kein leichtes Spiel, muss er Rosi dabei doch mit einem Salto durch die Luft wirbeln. „Ich hab immer Angst um Rosi“, erzählt Daniel Serafin. Erst wenn er sieht, dass bei der Hebefigur alles geklappt hat, kann er wieder in seine Rolle fallen und den Torero spielen.

Paar 02: „Heute gibt es nur ein Gas – Vollgas“, gibt Hubert Neuper das Motto für das Quickstepp-Training zu „I Got Rhythm“ aus. „Der Champagner unter den Standardtänzen“, weiß Kathrin Menzinger. „Viele Schritte“, sind für die Skisprunglegende das Markante am Quickstepp und Profitänzerin Menzinger verrät vorab ein Detail aus der Choreographie: „Einen Skisprung mit Telemark wird es geben.“

Morteza Tavakoli und Julia Burghardt

Paar 03: Morteza Tavakoli und Julia Burghardt gehen diesmal mit einem Jive („Je Veux“) an den Start. In der vierten Sendungswoche bereiten dem Paar weniger die Choreographie als diverse Schmerzen Kopfzerbrechen. „Mir tun die Knie so weh“, verriet Morteza beim Tanztraining. Doch Tanzprofi Julia Burghardt versteht es, den Schauspieler zu motivieren: „Wir denken einfach nicht an unser Leiden“ und zitiert Profikollegen Vadim Garbuzov: „Schmerzen sind normal, das ist legitim.“

Marco Angelini und Maria Santner

Paar 04: Marco Angelini und Maria Santner präsentieren in der vierten Show einen Slowfox („Cheek to Cheek“): Bei den Proben verriet Angelini, dass der Slowfox zwar nicht unbedingt sein Lieblingstanz ist, er aber langsam beginnt, sich in den Tanz zu verlieben. Der Vorteil beim Slowfox besteht für ihn darin, dass es so aussieht, als ob er Maria führe und nicht umgekehrt. „Im wahren Leben ist das doch auch so, dass Frauen Männern das Gefühl geben, sie führen, doch am Ende trügt der Schein“, lacht er.

Erik Schinegger und Lenka Pohoralek

Paar 05: Erik Schinegger und Lenka Pohoralek sind diesmal mit einem Paso doble („Conquest of Paradise“) mit dabei. „Man muss komplett umdenken und den alten Tanz wegschmeißen“, verrät der Ex-Skirennläufer. „Die Schritte sind jetzt nicht schwieriger als bei den anderen Tänzen zuvor. Es geht um die Aufstellung“, erklärt Profi Lenka Pohoralek und erzählt, dass sie bei den Hebefiguren noch ein wenig Angst habe, denn sie könne dabei tief fallen.

Andrea Puschl und Christoph Santner

Paar 07: Andrea Puschl und Christoph Santner haben sich mit dem Samba („Volare“) bereits angefreundet. „Ich entdecke bei dem Tanz meine Hüfte, was nicht leicht ist“, schmunzelt Andrea Puschl. Ihrer verschobenen Rippe geht es bereits besser. Bei einigen Übungen verspürt sie zwar noch Schmerzen, es besteht aber Hoffnung. „Heute schauen wir, ob der Hoffnungsschimmer zu leuchten beginnt“, zeigt sich die Kärntnerin optimistisch. Auch Christoph Santner sieht positiv in die Zukunft: „Der Samba beginnt zu laufen.“

Roxanne Rapp und Vadim Garbuzov

Paar 08: Roxanne Rapp und Vadim Garbuzov tanzen einen Quickstepp („I'm Yours“). Konditionell hat es dieser Tanz in sich. „Quickstepp ist ein Hammer“, weiß der Tanzprofi. Roxanne Rapp hat aber volles Vertrauen in die Fähigkeiten ihres Partners und seine Unterstützung während des Auftritts: „Selbst wenn er alleine tanzen würde, wären es mindestens schon 80 Prozent.“ Für die Live-Show sind die beiden in jeder Hinsicht bestens vorbereitet.

Melanie Binder und Danilo Campisi

Paar 09: Melanie Binder und Danilo Campisi sind mit einem Paso doble mit dabei. Auch wenn eine Bewegung noch nicht auf Anhieb klappt, lässt sich Melanie Binder nicht unterkriegen und zeigt Ausdauer: „Wir üben es so lange, bis ich es perfekt kann“, motiviert sie auch ihren Profipartner. Die beiden tanzen zu „Misirlou“ aus Tarantinos Filmklassiker „Pulp Fiction“.

Lisbeth Bischoff und Gerhard Egger

Paar 10: Lisbeth Bischoff und Gerhard Egger sind mit einem Tango („Jealousy“) mit dabei. Im Vorfeld erklärt Gerhard Egger seiner Promipartnerin, die immer auch die Hintergründe wissen möchte, ganz genau, was Rhythmus ist: „Ein Rhythmus ist etwas Wiederkehrendes und keine Endlosschleife“. Für die Adelsexpertin bleiben aber noch zahlreiche Fragen offen: „Wo ist der Blick, wo soll ich meine Arme hinlegen, was kommt nach dem Wiegeschritt?“

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