Dan Wheldon von

Tod nach Horror-Unfall

Britischer Indycar-Rennfahrer kommt bei Massencrash in Las Vegas ums Leben

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    Das Indy Car-Rennen in Las Vegas ist am Sonntag von einem tragischen Unfall überschattet worden.

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    Der britische Rennfahrer Dan Wheldon (im linken Auto) kam bei einer Massenkarambolage in Runde 12 ums Leben.

Der zweifache Sieger des Motorsportklassiker Indy 500, Dan Wheldon aus Großbritannien, ist am Sonntag bei einem Autorennen tödlich verunglückt. In das Unglück in Las Vegas waren 15 Autos verwickelt. Der 33 Jahre alte Wheldon hatte in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2005 den Motorsportklassiker Indy 500 gewonnen.

Der schreckliche Unfall auf der Rennstrecke in Las Vegas passierte in Runde 12: Bei der Massenkarambolage, in der 15 Autos verwickelt waren, erwischte es Dan Wheldon am Schlimmsten: Der 33-jährige Brite verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug, das über ein anderes Auto flog und im Fangzaun landete. Wheldon wurde anschließend mit einem Hubschrauber ins University Medical Center geflogen, wo er starb. Zwei Stunden lang hatten die Ärzte um sein Leben gekämpft - vergeblich.

Schock in der Motorsportwelt
"Unsere Gedanken und Gebete sind bei seiner Familie", sagte Indycar-Geschäftsführer Randy Bernard. Die Motorsportwelt zeigte sich schockiert über den Tod Wheldons. "Es war wie in einem brutalen Film. Auf der ganzen Fahrbahn lagen Trümmerteile, man konnte den Rauch riechen, die Rauchschwaden vom Auto aufsteigen sehen und es war ein Feuerklotz, um den wir herumgefahren sind", sagte Rennkollegin Danica Patrick. "Es gibt dafür keine Worte. Ich bin wie viele andere am Boden zerstört."

Auch Michael Schumacher zeigte sich geschockt. "Wir reden uns ja immer alle ein, dass der Motorsport heutzutage so sicher ist, dass kein Mensch mehr sein Leben lassen muss, aber leider ist das eben doch noch immer Wunschdenken", erklärte der Deutsche auf seiner Website.

F1-Pilot Hamilton: "Ein extrem trauriger Tag"
Auch der britische Formel-1-Pilot Lewis Hamilton zeigte sich bestürzt: "Das ist ein extrem trauriger Tag. Mein Herz ist in dieser extrem schwierigen Zeit bei seiner Familie und seinen Freunden." "Im Moment bin ich wie gelähmt und sprachlos. In der einen Minute scherzen wir in der Fahrervorstellung herum und in der nächsten ist er tot", sagte der Schotte Dario Franchitti, der die IndyCar-Serie zum dritten Mal in Folge gewann, unter Tränen.

Die Fahrer wurden zwei Stunden nach dem Unfall über Wheldons Tod informiert, das Rennen daraufhin nicht wieder fortgesetzt. Die Piloten, von denen viele weinten, drehten anschließend fünf Ehrenrunden für Wheldon. Dieser hatte 2005 und dieses Jahr die prestigeträchtigen Indy 500 gewonnen. Das Finale in Las Vegas war sein 134. Rennen. Er hinterlässt eine Frau und zwei Söhne.