"Damaged": Lambchop erlauben sich auch am zehnten Album absolut keine Schwächen

Kurt Wagner ist & bleibt Fixgröße am Country-Himmel

"Damaged": Lambchop erlauben sich auch am zehnten Album absolut keine Schwächen

Eine Band mit wechselnden Besetzungen und einer fixen Größe namens Kurt Wagner - das ist die US-Band Lambchop aus der Country-Hochburg Nashville. Das Wiener Radiokulturhaus bot ihm und seinen Mannen erst kürzlich die ideale Kulisse, um ihr neues Album "Damaged" (edel) dem Publikum vorzustellen.

"Damaged" ist das zehnte Album einer der kontinuierlichen Veränderung unterworfenen Band und stellt eine weitere Verfeinerung ihrer Arbeit da. Sowohl was die Zahl der Bandmitglieder betrifft, die schon von drei bis zu über einem Dutzend variiert hat, als auch was die musikalische Umsetzung von Wagners Werk betrifft; künstlerischer Stillstand ist bei seinem Band-Projekt ein Fremdwort. Inhaltlich dreht sich "Damaged" um Enttäuschungen und Verletzungen, musikalisch werden diese in zurückgenommenen Dur-Akkorden transportiert.

"Wagners erste Idee war eigentlich das Album als ganzen Take aufzunehmen", erklärt Gitarrist William Tyler, mit 24 Jahren das bei weitem jüngste Mitglied der Band, im Gespräch mit der APA. Nachdem die Idee wohl auch aus kommerziellen Gründen wieder verworfen wurde, entstand dann doch ein konventionelles Zehn-Track-Album. Diesmal verzichtete man aber auf das orchestrale Streicher-Ensemble, das noch auf "Aw C'mon / No You C'mon" tätig war. Für "Damaged" arbeitete man erstmals sowohl mit dem polnischen Dafo String Quartett als auch mit dem Elektronik-Duo Hands Off Cuba zusammen, die beide auch bei der regulären Tour dabei sein werden.

Lambchop live kann man heuer noch im Wiener Konzerthaus (22. November, gemeinsam mit dem Dafo String Quartett und Hands Off Cuba) erleben. (apa/red)