Dachbox oder etwa doch lieber Schisack: <br>Wo im Auto soll man die Brett'ln verstauen?

Am allerbesten liegen die Latten im Wageninneren TIPPS: Die Schiausrüstung clever transportieren

Besonders im Winter wird das Autodach zu einer beliebten Ladefläche für die Schiausrüstung. Diese Art des Transports der Pistenutensilien birgt aber auch einige Gefahren und Risiken. Wenn man allerdings die folgenden Tipps beherzigt, steht einem ungetrübten Schivergnügen nach einer reibungslosen Anreise in das Schigebiet aber nichts mehr im Wege.

Dachbox oder etwa doch lieber Schisack: <br>Wo im Auto soll man die Brett'ln verstauen?

Der optimale Platz für Schier und Schistöcke ist nicht auf dem Dach, sondern im Kofferraum oder in einem Schisack im Innenraum des Fahrzeuges, meint der ÖAMTC. Jede Dachlast wirkt sich negativ auf das Fahrverhalten eines Autos aus und der erhöhte Schwerpunkt kann bei Kurvenfahrten und beim Bremsen deutlich spürbar sein, egal ob mit Schiträger oder Dachbox. Die Verteilung des Gewichts nach unten hat hingegen positiven Einfluss auf die Fahrdynamik der Autos.

Bei Carving-Schi gibt es zwar etwas Hoffnung, dass diese im Kofferraum verstaut werden können. Bei vielen Autos sind aber auch sie zu lang und die Schier wandern auf das Dach. Hier empfiehlt sich eine Dachbox, die einige Vorteile hat. Vor allem der bessere Schutz der Ausrüstung ist hier zu nennen. Aber auch bei Dachboxen sind einige Merkmale entscheidend. Vor allem ein Gütesiegel sollte auf der Box und natürlich auch auf dem dazugehörigen Trägersystem zu finden sein.

Neben dem großen Ladevolumen ist auch der Diebstahlschutz und der sichere Transport der Ausrüstung auf der Plusseite zu nennen. Der hohe Anschaffungspreis, die unter Umständen zeitaufwändige Erstmontage und das hohe Eigengewicht sind auf der Negativseite zu verbuchen. Zusätzlich verursachen alle Lasten auf dem Autodach einen Mehrverbrauch an Sprit. Wer ökonomisch fahren will, muss die Träger bei Nichtgebrauch vom Fahrzeug abmontieren. (OTS/red)