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Cup-Halbfinale: Salzburger
fegen Horn mit 7:0 weg

Horn in erster Halbzeit noch ambitioniert - Mane trifft gleich drei Mal

Cup-Halbfinale: Horn verliert mit 0:7 gegen Salzburg. © Bild: GEPA pictures/ Christian Ort

Meister Salzburg ist weiter auf Kurs Richtung Double. Die Elf des mit Saisonende scheidenden Roger Schmidt feierte im Halbfinale des ÖFB-Cups bei Zweitligist SV Horn einen standesgemäßen Favoritensieg. 7:0 (2:0) setzten sich die "Bullen" am Mittwoch bei den Niederösterreichern durch. Das Endspiel geht am 18. Mai in Klagenfurt in Szene, Gegner ist entweder Zweitligist St. Pölten oder Sturm Graz.

Ein Eigentor von Nico Antonitsch (29.) brachte Salzburg in der mit 5.500 Zuschauern ausverkauften Waldviertler Volksbank Arena voran. Sadio Mane (31.) erhöhte kurz darauf auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel zeigten die unbarmherzig nach vorne spielenden Gäste durch Treffer von Kevin Kampl (52.), zweimal Mane (65., 79.), Alan (75.) und Robert Zulj (83.) den Klassenunterschied deutlich auf.

Goliath setzt sich durch

Im Duell David gegen Goliath präsentierte sich Salzburg von Beginn weg erpicht, ein Zeichen zu setzen. Die Offensive um Kapitän Jonatan Soriano beschäftigte Horns Abwehr sogleich mehr als der lieb war. Die Waldviertler suchten ihr Heil in schnellen Gegenstößen und wurden für ihre Laufarbeit fast belohnt. Ein Treffer des Spaniers Casanova (17.) wurde wegen einer Abseitsstellung zunächst zurecht aberkannt. In der 23. Minute tankte sich Simon Abraham dann links durch, brachte den Ball aber nicht an Salzburgs Torhüter Peter Gulasci vorbei.

Auch nach der etwas glücklichen Salzburger Führung - einen Kampl-Querpass fälschte Antonitsch ins eigene Gehäuse ab - fand Markus Lackner eine gute Möglichkeit vor, scheiterte aber ebenfalls an Gulasci. Dies sollte sich aus Horner Sicht rächen. Mane erkämpfte sich den Ball, via Alan kam der Ball erneut zum Senegalesen, der sich die Möglichkeit nicht entgehen ließ.

Horn: Kräfte geschont

Die Ambitionen der Horner Elf von Trainer Willi Schuldes waren damit einigermaßen ausgebremst. Nach der Pause machte Kampl mit dem 3:0 alles klar, der Slowene traf kurz danach auch die Stange. Die noch um den Klassenverbleib in der Ersten Liga kämpfenden Hausherren fielen danach deutlich ab und schienen mit Blick auf das wichtige Liga-Spiel gegen Parndorf auch Kräfte zu schonen.

Der groß aufspielende Mane - seinen dritten Treffer erzielte der Flügelspieler per sehenswertem Schupfer - und Alan erhöhten ihren Cup-Score auf nun jeweils fünf Tore im laufenden Bewerb. Der eingewechselte Zulj traf schließlich zum Endstand. Salzburg hat in den letzten drei Cup-Runden den Ruf als Torfabrik damit eindrucksvoll untermauert. Vom Achtelfinale gegen den Kapfenberger SV (7:1) an über das Viertelfinale gegen den WAC (6:0) bis nun gegen Horn gelangen drei Siege mit einem Torverhältnis von 20:1.

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