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Die Scheinkommission

Cover - Die Scheinkommission © Bild: iStockphoto/LoveTheWind

Die Klasnic-Kommission wurde ins Leben gerufen, um den Opfern kirchlichen Missbrauchs zu helfen. Doch seit Jahren häufen sich die Vorwürfe gegen die Einrichtung: Verfahren sollen verschleppt, Betroffene als unglaubwürdig dargestellt und intime Daten weitergegeben werden. Drei Opfer klagen an.

Astrid Berger* ist 13 Jahre alt, als es das erste Mal passiert. Sie ist im Jungscharlager, der Kaplan sitzt neben ihr am Tisch, als sie plötzlich seine Hand zwischen ihren Beinen spürt. Sie ist wie versteinert, versteht nicht, was da vor sich geht. "Er war doch meine Bezugsperson! Ich war fast jeden Tag im Gottesdienst und habe mich in der Kirche zu Hause gefühlt", sagt Berger heute. Zwei Jahre später passiert es ein zweites Mal, diesmal ist es ein anderer Geistlicher. Er verwickelt sie immer wieder in Gespräche, nimmt sie auf Ausflüge mit. Später lädt er sie zu sich nach Hause ein und vergeht sich an ihr. "Ich konnte diese Erlebnisse damals nicht einordnen. Er war ja ein Mann Gottes."

Die komplette Geschichte können Sie in der aktuellen Printausgabe von News (Nr. 28/2018) lesen!