Italien von

Costa Concordia:
Unerwartete Probleme

Ölspuren in beschränkter Menge unweit des Hecks festgestellt

Costa Concordia Juli 2014 © Bild: REUTERS/Alessandro Bianchi

Das Bergungsteam des 2012 havarierten Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia steht zwei Tage vor Beginn des geplanten Abtransports nach Genua vor unerwarteten Problemen. Am Sonntag stellten die Bergungsmannschaften Ölspuren in beschränkter Menge unweit des Hecks fest, berichtete das Team am Sonntag in einer Presseaussendung.

Costa Concordia Juli 2014
© REUTERS/Alessandro Bianchi

Schwimmende Ölsperren wurden aufgestellt, damit sei das Gelände sofort gesäubert worden. Es gebe keine Anzeigen, dass Öl ins Wasser fließe. Bei Kontrollen seien keine Risse in der Struktur des Schiffs gefunden worden.

Costa Concordia Juli 2014
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Umweltschützer sorgen sich schon seit Monaten, dass bei der am Dienstag beginnenden Abschleppung des Wracks kontaminiertes Wasser ins Meer gelangen könnte, was das Meeresschutzgebiet vor der Küste von Giglio beschädigen würde. Dies wurde jedoch vom italienischen Umweltminister Gianluca Galletti bestritten. Galletti versicherte, dass alle Bedingungen für einen sicheren Transport nach Genua gegeben seien.

Costa Concordia Juli 2014
© REUTERS/Alessandro Bianchi

Verzögerung des Abtransports

Ursprünglich war der Beginn der Reise nach Genua für Montag geplant. Das Bergungsteam hatte allerdings schon am Donnerstag eine mögliche Verzögerung durch schlechtes Wetter nicht ausgeschlossen. Bei der Havarie des Kreuzfahrtschiffs waren im Jänner 2012 insgesamt 32 Menschen ums Leben gekommen. 77 Österreicher waren an Bord, sie konnten sich alle retten.

Costa Concordia Juli 2014
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