Fakten von

"Community-Polizei"
bald auch in Wien

Projekt unter Beteiligung sogenannter Sicherheitsbürger ab August in acht Bezirken

Polizei mit Drogenhund © Bild: APA/Hans Klaus Techt

Das seit April in Graz, Eisenstadt und den Bezirken Schärding und Mödling laufende Pilotprojekt "Community-Polizei" wird im August auf Wien ausgedehnt. Wie Vize-Landespolizeipräsident Karl Mahrer am Freitag via ORF-"Morgenjournal" bekannt gab, werden in den acht Bezirken Meidling, Hietzing, Ottakring, Hernals, Währing, Döbling, Donaustadt und Liesing zunächst "Community-Polizisten" installiert.

Mit ihnen sollen sogenannte Sicherheitsbürger zusammenarbeiten, die idealerweise in Schlüsselfunktionen arbeiten - etwa Obleute von Kleingartenvereinen oder Einkaufsstraßenvereinigungen oder Vertreter von Bürgerinitiativen. Die Sicherheitsbürger sollen Informationen zur Sicherheitslage von der Polizei weiterleiten und umgekehrt Probleme ihrer Mitbürger an die Exekutive herantragen.

Mahrer sagte, dass die Wiener ein wachsendes Unsicherheitsgefühl an den Tag legen würden, das durch die Entwicklung der Kriminalstatistik in den vergangenen zehn Jahren aber nicht zu erklären sei. Die Anzeigenzahl sei zurückgegangen in diesem Zeitraum. Aktuell beobachte man allerdings Anstiege bei Taschen- und Trickdiebstählen sowie bei Autoeinbrüchen.

Kommentare


Die Wiener "legen ein wachsendes Unsicherheitsgefühl an den Tag", sagt der Herr Oberpolizist geschwollen und unüberlegt. Die wagen es "etwas an den Tag zu legen".
Nur die Gauner, Ostbanditen und schwarze Dealer fühlen sich sicher bei uns. Die legen nichts an den Tag.
Geht's noch blöder und frecher?

Der weitere Massenzuzug lässt es gesellschaftspolitisch noch spannender werden.

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