Gezeichnet von

Hillary Clintons erster
Auftritt nach der Niederlage

Unterlegener US-Präsidentschaftskandidatin fällt es schwer, das Haus zu verlassen

Clinton © Bild: Reuters/Roberts

Ihre Wahlniederlage gegen Donald Trump ist für Hillary Clinton nur schwer zu verkraften gewesen. In ihrem ersten öffentlichen Auftritt seit ihrer Rede am Tag nach der Wahl sprach sie von den schweren Tagen - und forderte gleichzeitig zum Weiterkämpfen auf. In den ersten Tagen nach der Wahl wollte Clinton vor allem Zeit für sich, erklärte die unterlegene US-Präsidentschaftskandidatin.

THEMEN:

"Es gab in dieser Woche einige Momente, in denen ich mich einfach nur mit einem guten Buch oder unseren Hunden zurückziehen und das Haus niemals mehr verlassen wollte", sagte die 69-Jährige am Mittwochabend (Ortszeit) bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt seit der Rede nach der Niederlage gegen ihren republikanischen Herausforderer Donald Trump.

Clinton
© Reuters/Roberts

Sichtlich gezeichnet

Es sei nicht einfach für sie gewesen, herzukommen, erklärte die Demokratin in ihrer Rede vor der Kinderschutzorganisation "Children's Defense Fund" in Washington. Clinton war sichtlich gezeichnet von den Anstrengungen der vergangenen Wochen. "Ich weiß, dass viele von euch sehr enttäuscht sind über das Wahlergebnis. Ich bin es auch. Mehr als ich jemals werde sagen können." Viele hätten sich gefragt, ob die USA das Land seien, für das sie es gehalten hätten.

Clinton
© Reuters/Roberts

"Glaubt an unser Land"

Doch in der Kampagne sei es um mehr gegangen als nur eine Person oder nur eine Wahl, fügte sie hinzu. "Es ging um das Land, das wir lieben und darum, ein Amerika aufzubauen, das hoffnungsvoll, offen und großherzig ist." Sie forderte ihre Unterstützer auf: "Glaubt an unser Land, kämpft für unsere Werte und gebt niemals auf."

Das Wahlergebnis erfülle Kinder aus Familien von Minderheiten und Menschen, die sich in schwierigen Lebenslagen befänden, mit Sorge. "Kein Kind sollte Angst haben, zur Schule zu gehen, weil es Latino ist, Afroamerikaner oder Muslim oder weil es eine Behinderung hat."

Clinton hatte bereits als junge Anwältin für die Organisation gearbeitet und wurde später Vorstandsmitglied und Vorsitzende. Am Mittwoch wurde sie für ihren Einsatz geehrt. Die Präsidentin der Stiftung, Marian Wright Edelman, lobte Clinton als lebenslange Kämpferin für Kinder, die niemals aufgebe.

Kommentare

Denksport melden

Eine schnelle Einbürgerungsinitiative vor Präsident Trumps Angelobung würde das Problem wohl aus der amerikanischen Welt schaffen, aber weder Obama noch Clinton kommen auf diese glorreiche Idee. Lieber weiterhin mit illegalen Migranten Politik betreiben. Das ist auch in Österreich so, sonst hätte man längst beim Meldeamt auf den Tisch geklopft und gesagt: Wieso stimmen die Meldedaten nicht mit den

Denksport melden

tatsächlichen Wohnsituationen überein? Kontrolliert das denn nie jemand? Ach nein, wir sollen und wollen nicht kontrollieren, weil jeder Meldezettel mehr bringt den Gemeinden mehr Geld vom Bund. Diese magistratischen Gaunereien untereinander kann man nicht einmal bekämpfen, weil fast alle staatlichen Strukturen davon profitieren, von den Richtern über die Anwälte über Ärzte, Politiker und Banken.

Denksport melden

12,5 Milliarden Euro dem Steuerzahler mal eben aufs Auge zu drücken, ohne Gegenwehr und zum Teil sogar noch mit einem Schmuntzeln, das schafft man nur in Österreich. Ich bezeichne die Hypo Affäre als offengelegte Förderung von Grossfirmen und Politikern, aber uns ist diese Veruntreuung ja wurscht. Wenns um Flüchtlinge geht gehen schon eher unsere Gemüter hoch.

Seite 1 von 1