Fakten von

Das enthüllen
Bücher über die Clintons

Pünktlich zum US-Wahlkampf liefern zwei Bücher Stoff über die Politikerfamilie

Hillary und Bill Clinton © Bild: APA/Justin Sullivan/Getty Images/AFP

So zeigen sich US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und ihr Ehemann Bill gerne: als liebende Großeltern mit ihrem neugeborenen Enkel im Arm. Dieses Foto haben die beiden kürzlich auf Twitter veröffentlicht. Doch zwei Bücher über die Familie Clinton zeichnen ein ganz anderes Bild - abseits der heilen Familienwelt.

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Buchautorin Dolly Kyle behauptet, Bill Clinton seit ihrer Kindheit zu kennen, später sei sie dann seine Geliebte geworden. In ihrem Buch enthüllt sie laut der Zeitung "Daily Mail" pikante Details: So soll Hillary einmal behinderte Kinder bei der Ostereiersuche als "verf***te Zurückgebliebene" bezeichnet haben. Bill Clinton soll den US-Bürgerrechtler und Baptistenpastor Jesse Jackson einen "verdammten Ni***r" genannt haben, schreibt Kyle in ihrem vor kurzem erschienenen Buch "Hillary: The Other Woman". Rassistische Ausdrücke seien bei dem Paar keine Seltenheit gewesen, behauptet die Autorin.

»Er wurde mehrmals verklagt«

Ex-Präsident Bill Clinton sei in den 1980ern für seine verbalen Entgleisungen mehrmals von Schwarzen und Hispanos wegen Verstößen gegen den 1965 Voting Rights Act verklagt worden. Er habe jeden Fall verloren. Auch soll Clinton im Jahr 1988 versucht haben, den Demokraten Ben McGee aufgrund seiner Hautfarbe durch einen weißen Demokraten seiner Wahl zu ersetzen, wie Kyle schreibt.

Das Kontrastprogramm - Hillary und Bill Clinton posieren stolz mit ihrem neugeborenen Enkel:

Zusätzlich zu den brisanten Enthüllungen von Bill Clintons Ex-Geliebter veröffentlicht nun auch der ehemalige Secret-Service-Agent Gary Byrne ein Buch über die Clintons. Er hat die Tür zum Oval Office bewacht, als Bill US-Präsident war. In seinem Buch schreibt er: Hillary "fehlt es an Integrität und Temperament", um als Präsidentin dem Land zu dienen. Sie sei impulsiv, explosiv und von Kriechern in ihre Position gehievt worden. Bill Clintons Sex-Eskapaden habe er hautnah mitbekommen. Über die Zahl an Affären habe sich Byrne laut New York Times ebenfalls in dem Buch beschwert: "Wir haben uns gefragt, wie er noch seinen Job erledigen kann und Witze darüber gemacht, dass er besser darin wäre, ein Bordell im Rotlichtviertel zu leiten als das Weiße Haus."

Auch Hillary Clinton bekommt in dem Buch ordentlich ihr Fett weg, wie US-Medien berichten. Im Jahr 1995 soll sich das Paar lautstark gestritten haben, als der Agent zur Arbeit gekommen ist. Nach dem Streit sei eine blaue Vase zerschmettert am Boden gelegen und Bill Clinton habe laut Autor ein blaues Auge gehabt. Die Dinge hätten sich so schlecht entwickelt, dass Secret-Service-Agenten bereits die Möglichkeit diskutierten, den damaligen US-Präsidenten vor den physischen Attacken seiner Frau zu schützen.

Das Buch von Byrne soll am 28. Juni erscheinen und enthält mit Sicherheit noch das eine oder andere weitere pikante Detail über das Privatleben der Clintons.

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