Gerichtsurteil von

Chrysler zahlt 150 Mio.
Dollar für Unfalltod von Kind

Entschädigung wegen fehlender Info zu Benzintank im hinteren Teil des Fahrzeugs

Chrysler © Bild: APA/EPA

Ein US-Gericht hat einer Familie nach dem Unfalltod ihres vierjährigen Kindes in einem Chrysler-Jeep eine Entschädigung von 150 Mio. Dollar (138,50 Mio. Euro) zugesprochen. Nach einem knapp zweiwöchigen Verfahren urteilten die Geschworenen am Donnerstag im US-Bundesstaat Georgia, der Auto-Hersteller sei für den Tod des Kindes im Jahr 2012 haftbar.

Die Firma, die mittlerweile zum Konzern Fiat Chrysler gehört, habe versäumt, Kunden davor zu warnen, dass es bei einem Auffahrunfall wegen des Benzintanks im hinteren Teil des Fahrzeugs eher zu einem Feuer kommen könne.

Ein Sprecher von Fiat Chrysler sagte, das Unternehmen sei nicht einverstanden mit dem Urteil und erwäge es anzufechten. Chrysler hatte in der Vergangenheit wegen der Lage der Benzintanks 1,56 Millionen Jeeps zurückgerufen. Der Unfallwagen - ein 1999 gebauter Jeep Grand Cherokee - war allerdings nicht darunter. Ein Anwalt der Familie sagte, das Kind wäre bei dem Unfall besser geschützt gewesen, wenn sich der Benzintank nicht so weit hinten im Wagen befunden hätte.

Kommentare

strizzi1949
strizzi1949 melden

Braucht es noch ein Beispiel dafür, wie trottelhaft in USA die Gerichte urteilen? Dort gibt es keine Urteile, die man mit gesundem Menschenverstand begreift! Und viele Gesetze sind dort für Entmündigte gemacht, für Menschen mit einem IQ, der nicht dazu reicht, nicht ins Bett zu schei....en! Und diese Nation spielt sich in der Welt auf und will überall ihre Finger drinnen haben!

strizzi1949
strizzi1949 melden

Die Gefahr heutzutage sind nicht die Russen oder Chinesen, die Gefahr heutzutage sind die USA, die grenzenlos naiv sind, keine Ahnung von fremden Kulturen haben, aber überall "ordnend" eingreifen wollen! Man kann nur immer wieder sagen: "Gott schütze uns vor den Amerikanern!".

Nudlsupp melden

Etwas derb formuliert, aber inhaltlich kann ich durchaus zustimmen. Insbesondere beim zweiten Teil des Beitrages, den ich hinsichtlich der selbst ernannten Ordnungsmacht, notfalls auch gegen das Völkerrecht, für deutlich schwerwiegender halte.

Seite 1 von 1